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20210926212657

Heimatorte nicht immer Hochburgen der Kandidaten

19:32
26.09.2021
Ihre Heimatorte sind in aller Regel auch Hochburgen der Kandidaten. Das trifft im Wahlkreis Hof-Wunsiedel nur zum Teil zu. Überraschend vor allem, dass Jörg Nürnberger in Tröstau nicht die Nummer eins ist, sondern auch hier Hans-Peter Friedrich klar vorne ist. Der CSU-Kandidat hingegen dominiert sowohl in seinem neuen Wohnort Wunsiedel als auch in seiner Heimatstadt Naila. Gerd Kögler (AfD) stammt aus Kirchenlamitz, hier erreichte er mit 14,9 Prozent eines seiner besten Ergebnisse. Ähnlich (14,2 Prozent) schnitt er übrigens in Oberkotzau ab, wo er die Grund- und Mittelschule leitet. Text: Jan Fischer

Nico Schwappacher

Laschet lässt Frage des Fraktionsvorsitzes offen

19:32
26.09.2021

Berlin (dpa) - Ungeachtet der schweren Unions-Niederlage bei der Bundestagswahl will Kanzlerkandidat Armin Laschet CDU-Parteichef bleiben.

Hinsichtlich des Vorsitzes der Unions-Bundestagsfraktion legte er sich am Sonntagabend in der «Berliner Runde» von ARD und ZDF aber nicht fest. «Ich habe die Absicht, die Gespräche der Sondierung zu führen aus dem Amt des Parteivorsitzenden. Und wie wir die Fraktion aufstellen, das entscheiden wir dann», sagte Laschet. Die nächste Bundesregierung solle eine sein, in der «wirklich alle, die da starten, nachdem sie sich geeinigt haben, auch mit Lust diese nächsten Jahre gestalten und nicht dauernd mit Verdruss», betonte Laschet. «Es ist eine Aufgabe, wozu man den Willen aller braucht. Und dazu will ich auch Parteivorsitzender bleiben.»

dpa

Wir sind jetzt auch zum Teil eine gemeinsame Generation, nicht so weit auseinander. Man kann da wirklich was voranbringen. Man könnte auch eine grundlegende Erneuerung fürs Land voranbringen und nicht wieder sozusagen in den klassischen Schützengräben stecken bleiben. CSU-Chef Markus Söder am Sonntagabend in der «Berliner Runde» von ARD und ZDF über Annalena Baerbock und Robert Habeck, Christian Lindner, Armin Laschet und sich selbst. 19:32
26.09.2021

Grünen-Kandidat hofft auf die Ampel

19:34
26.09.2021
Noch einmal hat sich unsere Zeitung mit Bei Ralf Reusch, dem Direktkandidaten für Bündnis 90/Die Grünen, unterhalten. Bei ihm ist die Enttäuschung am Wahlabend groß. Sowohl auf Bundesebene als auch persönlich habe er sich mehr erhofft. „Mein Ziel war eigentlich, dass keiner von der AfD vor mir ist. Das ärgert mich schon sehr“, sagt Reusch. Mit 6,1 Prozent der Stimmen liegt er deutlich hinter AfD-Mann Kögler. Anscheinend gebe es in der Region ein Publikum für „die plumpsten Parolen“. Reusch hofft nach eigenem Bekunden nun auf eine Bundesregierung aus SPD, FDP und den Grünen, die Ampel eben. „Rot heißt ‚Stopp’, FDP bedeutet ‚Achtung’ und bei Grün geht es vorwärts“, sagt er. Trotz des unbefriedigenden Wahlergebnisses will Reusch weitermachen und sich für die Grünen engagieren. Als Sprecher des Kreisverbandes wolle er dafür sorgen, dass die Grünen in der ländlichen Region eine breitere Basis bekommen.  Text: Patrick Gödde

Nico Schwappacher

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