CDU-Spitzenkandidat Thomas Röwekamp zeigte sich am späten Abend enttäuscht vom Abschneiden der Bremer CDU – auch von seinem persönlichen, denn beim Erststimmenanteil blieb Röwekamp hinter dem Ergebnis seiner Vorgängerin Elisabeth Motschmann zurück.
Röwekamp: „Ich bin eigentlich angetreten, um meinen Wahlkreis zu gewinnen.“ Allerdings könne man „nur begrenzt gegen den Bundestrend anlaufen“, der sich in den vergangenen Wochen stark gegen die CDU ausgewirkt habe. Kritisch sieht Röwekamp die Bemühungen der CDU-Bundesspitze, den politischen Führungsanspruch für die nächste Bundesregierung aufrecht zu erhalten. „Kanzlerpartei kann man eigentlich nur sein, wenn man stärkste politische Kraft ist“, sagte Röwekamp.
Bastian Angenendt