Letztes Update:
20210927062458

20:25
26.09.2021
9,6 Prozent weniger Erststimme holte Thorsten Frei (CDU) im Vergleich zur Bundestagswahl 2017 in Blumberg. Die CDU als Partei verlor sogar 11,2 Prozent an Zustimmung. Bei der SPD gibt es wenig Verschiebungen Derya Türk-Nachbaur kommt auf 15,8 Prozent, der Kandidat von vor fünf Jahre, Jens Löw brachte es auf 0,2 Prozentpunkte weniger. Marcel Klinge holte sich mit 13,9 Prozent in der Erststimmenauszählung 5,5 Prozent mehr als vor fünf Jahren - doch ist er chancenlos auf ein Bundestagsmandat. Der Grünen-Kandidat Thomas Bleile konnte 1,7 Prozent mehr Stimmen holen als sein Vorgänger vor fünf Jahren. Der AfD-Kandidat Martin Rothweiler verbesserte das Ergebnis seines Vorgänger von 12,7 auf 13 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 73 Prozent, das sind 1,5 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2017. 

sb

sb

20:23
26.09.2021
Die Kandidatin der Basisdemokratischen Partei für den Schwarzwald-Baar-Kreis äußerte sich überwältigt vom Erfolg der Partei im Schwarzwald-Baar-Kreis, als sie gegen 22 Uhr ein vorläufiges Ergebnis von vier Prozent bei den Erststimmen kommentierte. "Das ist ein totaler Erfolg als Neuling", stellte sie fest. Habe sich die Partei doch erst im Mai gegründet. Das gebe Rückenwind für die weitere Arbeit.

sb

20:02
26.09.2021
In Bad Dürrheim liegt die Wahlbeteiligung bei nach Angaben der Stadtverwaltung bei 76,1 Prozent, das sind nur 0,2 Prozent weniger als bei der Bundestagwahl 2017. Nach wie vor ist der CDU-Kandidat Thorsten Frei Spitzenreiter, wenn er auch an Zustimmung verlor. Er kam bei den Erststimmen auf 37,1 Prozent, das sind acht Prozent weniger als vor fünf Jahren. In Bad Dürrheim, das nicht gerade als SPD-Hochburg bekannt ist, kommt Derya Türk-Nachbaur auf 19,3 Prozent. Das sind genau vier Prozent mehr als der SPD-Kandidat Jens Löw vor fünf Jahren. Derya Türk-Nachbaur hat einen von zwei Sitzen der SPD im Gemeinderat der Kurstadt. Auch der FDP-Kandidat Marcel Klinge, der allerdings ohne Chance auf Einzug in den Bundestag ist, konnte an Erststimmen zulegen. Von 10,8 (2017) auf 14,5 Prozent. Martin Rothweiler von der AfD verbuchte weniger Stimmen als Joachim Senger vor fünf Jahren. Rothweiler holte 10,7 Prozent Erststimmen, Senger 2017 noch 13,4 Prozent. 

(wst)

20:01
26.09.2021
AfD-Kandidat Martin Rothweiler zeigte sich mit seinem persönlichen Ergebnis durchaus zufrieden. Sein Kerngebiet sei Villingen-Schwenningen, das schlage sich im Wahlergebnis nieder. »Ich habe gemacht, was ich konnte«, bilanzierte der Kandidat der Alternative für Deutschland weiter, »damit kann man zufrieden sein«. Mit einiger Genugtuung betrachtete er auch das Ergebnis seiner Partei bundesweit: »Ich habe mir acht Jahre lang anhören müssen, dass wir eine Eintagsfliege seien«; mit dem Wahlergebnis jetzt – zum Zeitpunkt des Gesprächs unserer Redaktion mit Rothweiler lag die AfD etwa vier Prozent hinter den Grünen – sei das wohl widerlegt. »Wir sind gefestigt.« Trotzdem machte sich auch Ernüchterung breit: »Wir stellen nicht den Kanzler«, stellte Rothweiler im Gespräch trocken fest.

Cornelia Spitz

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