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Corona-Infektionslage in Italien auf stabilem Niveau

17:51
03.09.2021
Das Infektionsgeschehen in Italien stabilisiert sich. Im wöchentlichen Corona-Lagebericht vom Freitag gaben die Experten des Gesundheitsministeriums eine Sieben-Tage-Inzidenz von landesweit durchschnittlich 74 Fällen je 100 000 Einwohnern an. Der Wert der Vorwoche lag bei 77. Infektiologe Gianni Rezza sprach jedoch von einem steigenden Anteil der Corona-Patienten in den Krankenhäusern. Landesweit lag der Wert auf den Intensivstationen im Schnitt bei sechs Prozent.

In mehr Regionen herrscht außerdem ein moderates statt eines niedrigen Infektionsrisikos wie in der zurückliegenden Woche. Im aktuellen Bericht ist von 17 die Rede, während es in der Vorwoche noch zehn waren. Am Freitag meldeten die Gesundheitsbehörden 6735 Corona-Neuinfektionen und 58 Tote.

Die im Vergleich mit den anderen Regionen beunruhigendsten Daten kommen aus Sizilien. Die Sieben-Tage-Inzidenz auf der beliebten Ferieninsel berechneten die Experten mit 190,4, was jedoch einem leichten Rückgang entsprach. Sizilien ist seit Montag in der sogenannten Gelben Zone. Das bedeutet, dass die Menschen im Freien wieder Masken tragen müssen und in Restaurants an den Tischen ein Limit an Personen gilt. Der Rest Italiens ist in der lockersten Weißen Zone.

In dem Mittelmeerland mit rund 60 Millionen Einwohnern ist die Delta-Variante deutlich am verbreitetsten. Laut des obersten Gesundheitsinstituts machte sie in den vergangenen 45 Tagen 88,1 Prozent der gemeldeten Corona-Fälle aus. Die Experten schätzen auf Grundlage einer Stichprobe, dass sie landesweit bei bereits 99,7 Prozent der Fälle liegt.

(dpa)

Sechs Prozent der Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt

16:59
03.09.2021
Sechs Prozent der in Baden-Württemberg verfügbaren Intensivbetten sind derzeit mit Covid-19-Patienten belegt. Die Zahl der Covid-Fälle auf den Intensivstationen stieg binnen eines Tages um 8 auf 139, wie das Landesgesundheitsamt am Freitag (Stand: 16.00 Uhr) mitteilte. Die Auslastung der Krankenhäuser ist ein wichtiges Kriterium bei der weiteren Bewertung der Pandemielage und für einschränkende Maßnahmen, die bei steigenden Zahlen nach den Plänen der Regierung vor allem Ungeimpfte treffen.

Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten stieg auf 87,3 nach 83,7 am Donnerstag. Deutlich ist der Unterschied dieses Wertes bei Geimpften und Ungeimpften. Betrachtet man nur jene, deren Impfserie abgeschlossen ist, so wurden innerhalb einer Woche bei 16,6 je 100 000 Einwohnern Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Bei den Menschen ohne jegliche oder mit unvollständiger Impfung sowie Fällen ohne Angaben zum Impfstatus betrug der Wert hingegen 193,2.

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg seit Beginn der Pandemie stieg innerhalb eines Tages um 1796 auf 534 223. Inzwischen sind 10 496 Menschen an einer Infektion mit dem Virus oder im Zusammenhang damit gestorben (plus 3). Als genesen gelten geschätzt 504 412 Menschen, das waren 737 mehr als am Vortag.

6 987 688 Menschen in Baden-Württemberg sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts mittlerweile einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Das sind den Daten zufolge 62,9 Prozent der Bevölkerung. Der Bundesschnitt ist mit 65,6 Prozent höher. Als vollständig geimpft gelten im Südwesten 6 659 715 Menschen oder 60,0 Prozent (bundesweit: 61,0 Prozent). Beim Impfstoff von Johnson & Johnson reicht eine Dosis. Bei allen anderen Vakzinen sind zwei Spritzen nötig.

(dpa/lsw)

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