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Mindestens 26 Corona-Infizierte nach Party in Münster

17:31
09.09.2021
Bei einer Partynacht mit «2G»-Zugangsbeschränkung in einem Club in Münster (NRW) haben sich vergangene Woche mindestens 26 Menschen mit Corona infiziert, hauptsächlich Mittzwanziger. Dabei handele es sich nach bisherigen Erkenntnissen um Impfdurchbrüche und Ansteckungen von bereits Genesenen, berichtete die Stadt Münster am Donnerstag. 20 Infizierte wohnten in Münster. Ein Mitarbeiter des Clubs sei ebenfalls positiv getestet worden.

Die Stadt rechnet damit, dass noch weitere Infektionen bekannt werden. Die Nachverfolgung durch das Gesundheitsamt laufe auf Hochtouren. Zahlreiche Kontakte müssten nun einen PCR-Test vorlegen. «Die genaue Anzahl der engen Kontaktpersonen ist noch unklar», hieß es.

Der Eintritt zu der Party am 3. September sei in verschärfter 2G-Regelung erfolgt: «Alle Gäste waren nach Eigenangabe geimpft oder genesen», so die Stadt. Auf die Infektion aufmerksam geworden seien die Betroffenen aufgrund milder Symptome oder durch eine Meldung ihrer Corona-WarnApp auf dem Smartphone.

Die Impfung schütze zwar vor einer schweren Erkrankung, eine Ansteckung und weitere Übertragungen seien hingegen nicht auszuschließen, betonte Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer. 

(dpa)

Stiko will sich zur Impfung von Schwangeren äußern

16:14
09.09.2021
Die Ständige Impfkommission (Stiko) will sich am Freitagvormittag erneut zur Impfung von Schwangeren äußern. Dabei könnte sich das Expertengremium generell für eine Impfung von werdenden Müttern aussprechen - sicher ist das aber nicht. Der Beschlussentwurf einer solchen Empfehlung müsste dann erst noch in ein sogenanntes Stellungnahmeverfahren.

Dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge hat die Stiko in den vergangenen Wochen die vorliegenden Daten zu einer Corona-Impfung in der Schwangerschaft einer Nutzen-Risiko-Bewertung unterzogen. Dabei geht es sowohl um Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe für Schwangere und ungeborene Kinder, als auch um einen möglichen schweren Verlauf einer Corona-Erkrankung in der Schwangerschaft.

In der aktuellsten Version der Stiko-Impfempfehlung vom 18. August heißt es bislang: «Die Stiko empfiehlt derzeit keine generelle Impfung in der Schwangerschaft.» Schwangere mit einem hohen Risiko für eine schwere Corona-Erkrankung oder mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko aufgrund ihrer Lebensumstände könnten nach Nutzen-Risiko-Abwägung und Aufklärung aber einen mRNA-Impfstoff bekommen. 

(dpa)

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