Letztes Update:
20210816131540

USA wollen in Kürze bis zu 5000 Soldaten am Flughafen in Kabul stationiert haben

12:57
16.08.2021
Die US-Truppen am Flughafen Kabul müssen nach Angaben des Weißen Hauses zunächst Ordnung und Sicherheit wieder herstellen, bevor es ab Dienstag erneut Evakuierungsflüge geben kann. Die Soldatinnen und Soldaten würden „den Großteil des restlichen Tages“ damit verbringen, die Lage am Flughafen wieder unter Kontrolle zu bringen, sagte US-Präsident Joe Bidens stellvertretender nationaler Sicherheitsberater Jon Finer am Montag dem TV-Sender MSNBC. Im Laufe des Tages und am Dienstag würden noch mehr US-Truppen am Flughafen ankommen, sagte Finer.
Damit werde es „genügend Truppen geben, um die Sicherheit des Flughafens zu gewährleisten, damit es wieder Evakuierungsflüge für Zivilisten“ geben könne, erklärte Finer weiter. Die US-Streitkräfte wollen in Kürze bis zu 5000 Soldaten am Flughafen stationiert haben.

dpa

USA verlegt zusätzliche Einsatzkräfte an den Flughafen in Kabul

11:54
16.08.2021
Die USA werden heute und morgen zusätzliche Einsatzkräfte an den Kabuler Flughafen verlegen. Das kündigt der stellvertretende Nationale Sicherheitsberater Jon Finer in einem MSNBC-Interview an. Er räumt ein, die Situation habe sich schneller verschlechtert als erwartet. Seinen Angaben nach verhandeln die USA weiter mit Vertretern der Taliban in Doha in Katar. Die USA machten den Taliban klar, dass sie zu leiden hätten, falls die Aggressionen gegen die USA zunehmen würden.

Reuters

Weitere Truppentransporte zur Evakuierung geplant

11:51
16.08.2021
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer kündigt an, dass am Nachmittag weitere Truppentransporte zur Evakuierung von Menschen aus Kabul starten werden. Man werde ein robustes Mandat für einen robusten Einsatz brauchen, sagt Kramp-Karrenbauer nach dem CDU-Bundesvorstand. Solange es möglich sei, werde man "so viele Menschen wie möglich aus Kabul, aus Afghanistan herausholen", fügt sie hinzu. Die CDU-Gremien hätten sich klar zu dem Evakuierungsauftrag bekannt.

Reuters

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