Letztes Update:
20210820054102

Weitere Bundeswehr-Maschine bringt mehr als 150 Menschen aus Kabul

18:40
19.08.2021
In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist am Donnerstagabend ein weiterer Evakuierungsflug der Bundeswehr in Richtung Usbekistan gestartet. An Bord seien mehr als 150 Menschen, teilte die Bundeswehr mit. Damit wurden nach einer Übersicht des Bundesverteidigungsministeriums seit Montag mehr als 1200 Menschen aus Afghanistan in Sicherheit gebracht. Die Transportmaschinen mit Deutschen, afghanischen Ortskräften und anderen Hilfsbedürftigen an Bord landen zunächst in der usbekischen Hauptstadt Taschkent. Von dort geht es dann mit zivilen Flugzeugen weiter nach Deutschland.

dpa

Bundeswehr fliegt 150 weitere Menschen aus Kabul aus

19:44
19.08.2021
Die Bundeswehr hat inzwischen fast 1300 Menschen aus Kabul ausgeflogen. Am Donnerstagabend landete ein Flugzeug mit mehr als 150 Menschen an Bord in der usbekischen Hauptstadt Taschkent, wie die Bundeswehr mitteilte. Damit habe Deutschland inzwischen mehr als 1280 deutsche Staatsbürger, afghanische Ortskräfte und ihre Familien sowie Staatsangehörige von Drittstaaten in Sicherheit gebracht.

AFP

UN-Bericht: Taliban intensivieren Suche nach Helfern

16:46
19.08.2021
Die Taliban intensivieren laut einem UN-Bericht ihre Suche nach Afghanen, die mit den US- und Nato-Truppen kooperiert haben. Die radikalislamische Miliz führe "Prioritätenlisten" von Menschen, die sie festnehmen wolle, hieß es in einem vertraulichen Dokument, das der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag. Besonders gefährdet seien diejenigen, die eine zentrale Rolle im afghanischen Militär, in der Polizei und im Geheimdienst gespielt haben.

Die Taliban suchten demnach Häuser der Zielpersonen und ihrer Familien auf. Auch auf der Straße zum Flughafen in Kabul nehme die Gruppe Personenkontrollen vor. Zudem hätten die Taliban Kontrollpunkte in größeren Städten eingerichtet, darunter Kabul und Dschalalabad. 

Der Bericht stammt vom norwegischen Zentrum für globale Analysen, einer NGO, die Lageeinschätzungen für verschiedene UN-Agenturen erstellt.

AFP

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