Nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan haben führende CDU-Politiker vor steigenden Flüchtlingszahlen gewarnt. "Wir werden die Frage Afghanistan nicht durch Migration nach Deutschland lösen können", sagte Generalsekretär Paul Ziemiak am Montag der Sendergruppe RTL und n-tv. Mit Blick auf den Zuzug zahlreicher Flüchtlinge aus Syrien vor sechs Jahren sagte Ziemiak: "Für uns ist auch klar, 2015 darf sich nicht wiederholen."
CDU-Chef Armin Laschet forderte, die Flüchtlinge in der Region um Afghanistan zu betreuen. Die EU müsse sich "dafür einsetzen, dass die Hilfe dort Priorität hat", schrieb Laschet auf Twitter. "Die meisten Menschen werden in die Nachbarländer fliehen", schrieb er. Die internationale Gemeinschaft müsse deshalb "die Nachbarländer unterstützen und dazu beitragen, die humanitäre Katastrophe zu lindern".
AFP