Letztes Update:
20210815163139

15:52
15.08.2021
In einem offenen Brief bitten mehrere deutsche Verlage, Medienhäuser, Sender und Redaktionen die Bundesregierung um Hilfe für ihre einheimischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Afghanistan. In einem "Hilferuf" an Kanzlerin Merkel und Außenminister Maas fordern sie ein Visa-Notprogramm
Das Leben dieser freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sei akut gefährdet: "Nach dem Rückzug der internationalen Truppen, auch der deutschen, wachsen die Sorgen, dass es gegenüber unseren MitarbeiterInnen zu Racheakten der Taliban kommt."

15:46
15.08.2021
Mit scharfen Worten kritisiert der Vorsitzende des Nationalen Rats für Versöhnung, Abdullah Abdullah, die Flucht von Präsident Ghani. Der "Ex-Präsident" habe in dieser Situation das Land verlassen, und Gott möge ihn zur Rechenschaft ziehen. Auch das Volk werde über ihn richten, heißt es in einer auf Facebook veröffentlichten Videobotschaft.

Aschraf Ghani im März 2020. Foto: AP/dpa

15:38
15.08.2021
Deutschland hat seine Botschaft in Afghanistan wegen des Vorrückens der Taliban auf Kabul geschlossen und das Personal zum militärischen Teil des Flughafens in der afghanischen Hauptstadt verlegt. Das teilt Außenminister Heiko Maas auf Twitter mit. "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dort inzwischen eingetroffen und stellen ihre Arbeitsfähigkeit her", erklärt der SPD-Politiker.