Letztes Update:
20210909204754

Laschet entschuldigt sich für Lacher in Flutgebiet

20:47
09.09.2021
Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hat sich ausdrücklich für seinen massiv kritisierten Lacher am Rande eines gemeinsamen Auftritts mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in der Flutkatastrophe entschuldigt. Steinmeier habe damals relativ weit weg gestanden, „ich habe nicht gehört, über was er gerade sprach“, schilderte der CDU-Chef am Donnerstag in der ZDF-Sendung „Klartext“ auf Fragen einer von der Flut betroffenen Bürgerin die damalige Situation. „Irgendeiner hat neben mir eine blöde Bemerkung gemacht. Und ich hab' darüber gelacht. Das ärgert mich. Das war dämlich, aber ich kann es ja nicht ungeschehen machen.“ Laschet räumte ein: „Blöde. Bild sieht blöde aus. Aber es war ein Fehler, ist ja klar.“

Er habe nach der Flutkatastrophe alle Termine abgesagt, sei ins Flutgebiet in NRW gefahren und habe viele Schicksale gehört, sagte Laschet. „Und Sie können mir schon glauben, dass mir das nahe geht“, beteuerte er.

dpa

Laschet will nicht als Juniorpartner in Koalition gehen

20:45
09.09.2021
Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet hat Spekulationen über das Verhalten der Union abgelehnt, sollte sie auf dem zweiten Platz landen. "Ich will nicht als Juniorpartner in eine andere Koalition gehen", sagt er in der ZDF-Klartext-Sendung. "Ich würde allen empfehlen, alles zu tun, dass wir auf Platz eins sind", fügt er auf die Frage hinzu, was er zu der Bemerkung von CSU-Chef Markus Söder sage, dass die Union lieber in die Opposition gehen sollte als Juniorpartner zu werden.

Reuters

Merz warnt in Schäubles Offenburger Wahlkreis vor rot-grüner Mehrheit

20:14
09.09.2021
Gut zwei Wochen vor der Bundestagswahl hat Friedrich Merz vor einer rot-grünen Mehrheit gewarnt. Es könnte der SPD und den Grünen gelingen, „eine eigenständige Mehrheit im Deutschen Bundestag“ zu erlangen, sagte der ehemalige Unionsfraktionschef am Donnerstagabend bei einer Wahlkampfveranstaltung in Offenburg.

„Dieser Wahlkampf ist viel schwieriger, als wir das gedacht haben“, räumte Merz in Anwesenheit von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) ein, zu dessen Wahlkreis Offenburg gehört. „Wir können das noch hinkriegen“, so Merz, der sich ausdrücklich hinter den Unionskandidaten Armin Laschet (CDU) stellte.

dpa/lsw

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