Letztes Update:
20210831114006

Umfrage: Homosexuelle wollen überwiegend Grüne wählen

11:39
31.08.2021
Bei der anstehenden Bundestagswahl will einer Umfrage zufolge mehr als die Hälfte der der homosexuellen Wählerinnen und Wähler den Grünen ihre Stimme geben. Wie aus der am Dienstag in Berlin vorgestellten Erhebung der Justus-Liebig-Universität Gießen in Kooperation mit dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD) hervorgeht, würden 52,5 Prozent der Befragten aus der sogenannten LGBTIQ*-Gruppe der Partei ihre Stimme geben. 

Nach den Grünen würde die Linke mit 17,4 Prozent die zweitmeisten Stimmen bekommen. Die restlichen Parteien finden der Umfrage zufolge nur wenig Anklang: 9,1 Prozent würden die SPD wählen, 7,1 Prozent die FDP. Die Union mit 3,2 Prozent und die AfD mit 2,0 Prozent blieben unter der Fünfprozenthürde.

AFP

Steinmeier wirbt für starke Wahlbeteiligung am 26. September

09:17
31.08.2021
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Deutschen zu einer starken Beteiligung an der Bundestagswahl aufgerufen. "Es geht um die Zukunft unseres Landes, und jede Stimme zählt!", sagte er in einem am Dienstag im Internet und über soziale Netzwerke verbreiteten Video mit Prominenten. "Sie entscheiden, wie es in Deutschland weitergeht! Gehen Sie wählen!"

Mit einem bunten Zauberwürfel in der Hand sprach Steinmeier offenbar mit Blick auf die künftige Regierungsbildung von einer "kniffligen Aufgabe, die wir lösen müssen". Hier seien "alle gefragt".

Bei seinem Aufruf unterstützen den Bundespräsidenten Fußballspieler Toni Kroos, Schauspielerin Sibel Kekilli, Moderator Johannes B. Kerner und Sänger Lukas Rieger. "60 Prozent der Wahlberechtigten sind über 50 Jahre alt", sagte der 22-jährige Popkünstler. "Das heißt, sie entscheiden maßgeblich über unsere Zukunft." Deswegen sei es wichtig, dass junge Menschen zahlreich zur Wahl gingen.

dpa

Lindner nennt Ampel mit SPD und Grünen „theoretische Konstruktion“

08:12
31.08.2021
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner sieht ein Regierungsbündnis mit SPD und Grünen nach der Bundestagswahl als „theoretische Konstruktion, über die viel gesprochen wird“. Es gebe aber „kaum praktische Gemeinsamkeiten mit SPD und Grünen“, sagte Lindner am Dienstag in der RTL-Sendung „Guten Morgen Deutschland“. Lindner sagte mit Blick auf den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz und die Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock: „Mir fehlt die Fantasie, welches Angebot Herr Scholz und Frau Baerbock der FDP machen könnten.“ Die Gemeinsamkeiten mit dem Kanzlerkandidaten der Union, Armin Laschet, seien in der Sache am größten.

Die neuesten Umfragen hatten ergeben, dass aktuell mehrere Koalitionen möglich werden könnten, darunter rechnerisch auch die Ampel.

dpa

Möchten Sie Inhalte von Drittanbietern wie Facebook oder Instagram entdecken?
Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
nachladen