Letztes Update:
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Inzwischen 99 Millionen Corona-Impfdosen gespritzt

10:21
20.08.2021
In Deutschland sind inzwischen rund 99 Millionen Impfdosen gegen das Corona-Virus verabreicht worden. Vollständig mit der meist nötigen zweiten Dosis geimpft sind nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums von Freitag nun knapp 48,7 Millionen Menschen oder 58,5 Prozent der gesamten Bevölkerung. Mindestens eine erste Impfung haben fast 53,1 Millionen Menschen oder 63,8 Prozent aller Einwohner erhalten. Minister Jens Spahn (CDU) bekräftigte bei Twitter: «Unser Motto: Impfen, impfen, impfen!»

Spahn erläuterte, unter den 12- bis 17-Jährigen hätten inzwischen 26,2 Prozent eine Erstimpfung erhalten. Bei den 18- bis 59-Jährigen seien es 64,7 Prozent und bei Über-60-Jährigen bereits 86 Prozent. Vollständig geimpft sind nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) nun 17 Prozent der 12- bis 17-Jährigen, 61,7 Prozent zwischen 18 und 59 Jahren sowie 82,9 Prozent aller Menschen über 60 Jahre.

(dpa)

Studie: Ehemalige Covid-19-Patienten sollen Beschwerden schildern

10:18
20.08.2021
Die vier Universitätskliniken in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm wollen mit einer Pilotstudie bleibende Beschwerden Monate nach einer akuten Corona-Infektion untersuchen. Dazu erhalten Tausende ehemalige Covid-19-Erkrankte in den Landkreisen Tübingen, Reutlingen, Zollernalbkreis sowie in den Regionen Heidelberg, Ulm und Freiburg demnächst Fragebögen, wie die Universitätsklinik Tübingen am Freitag meldete.

Einige Patienten hätten über eine verzögerte Heilung berichtet. Neben Brustschmerzen und Luftnot, Erschöpfung bei Belastung stünden auch Konzentrations- und Gedächtnisstörungen im Vordergrund. Dieses Krankheitsbild – vielfach Long Covid genannt – und seine Behandlung seien bisher noch nicht ausreichend erforscht. Die Universitätskliniken haben daher spezielle Ambulanzen für die Versorgung der Betroffenen, aber auch zur besseren Erforschung von Long Covid eingerichtet.

Die Fragebögen sollen bereits im September ausgewertet und ausgewählte Betroffene zu einer ambulanten Untersuchung in das jeweilige Universitätsklinikum eingeladen werden.

(dpa)

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