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In allen 16 Ländern mindestens jeder Zweite vollständig geimpft

09:58
18.08.2021
 Bei den Corona-Impfungen ist jetzt in allen 16 Bundesländern mindestens jeder zweite Einwohner vollständig geimpft. Als letztes Land schaffte Sachsen die Marke von 50 Prozent mit nun 50,1 Prozent, wie aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums von Mittwoch hervorgeht. Vier Länder sind bereits über der Marke von 60 Prozent: Bremen mit 68,3 Prozent voll geimpften Einwohnern, das Saarland mit 62,5 Prozent, Schleswig-Holstein mit 61,4 Prozent und Nordrhein-Westfalen mit 60,3 Prozent. Bundesweit sind 57,8 Prozent der Bevölkerung - 48,1 Millionen Menschen - vollständig geimpft.

Mindestens eine erste Impfung bekommen haben nunmehr 52,8 Millionen Menschen oder 63,5 Prozent der Bevölkerung. Dabei nimmt die Zahl der Erstimpfungen wieder etwas zu, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts hervorgeht. Demnach bekamen am Dienstag gut 92 000 Menschen eine Erstimpfung, an den Dienstagen der beiden Vorwochen waren es jeweils rund 75 000.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rief nicht geimpfte Menschen erneut zum Mitmachen auf. «Jede einzelne Impfung bringt uns allen mehr Sicherheit und Normalität», schrieb der CDU-Politiker bei Twitter. Er wies darauf hin, dass sich am Dienstag 22 500 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren erstmalig impfen ließen - dies seien mehr als 20 Prozent aller Erstimpfungen dieses Tages.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hatte sich am Montag nun auch generell für Corona-Impfungen für alle Kinder ab 12 Jahren ausgesprochen.

(dpa)

Coronabedingte Lernrückstände bei Schülern: Lehrer geteilter Meinung

09:20
18.08.2021
Die Corona-Folgen für Schüler werden von Lehrkräften einer Umfrage zufolge unterschiedlich dramatisch bewertet. 47 Prozent der Lehrerinnen und Lehrer sind demnach der Ansicht, dass es «bei mehr als der Hälfte» (30 Prozent) oder sogar «bei fast allen» (17 Prozent) Schülerinnen und Schülern «gravierende Lernrückstände» gibt, wie eine repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts Civey für die wirtschaftsnahe «Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft» (INSM) zwischen Juni und August ergab.

Auf der anderen Seite gaben 44 Prozent an, dass es bei «bei weniger als der Hälfte» (25 Prozent) oder «bei sehr wenigen» (19 Prozent) Schülern solche Rückstände gibt. Die Zahlen lagen der Deutschen Presse-Agentur vor. Die heterogenen Ergebnisse zeigten, wie wichtig eine genaue und möglichst individuelle Überprüfung der Lernstände sei, hieß es bei der INSM. Statt pauschaler Maßnahmen müsse es zielgerichtete Angebote geben.

Die Initiative veröffentlicht die Umfragedaten an diesem Mittwoch im Rahmen ihres jährlichen «Bildungsmonitors». Dabei handelt es sich um einen Bundesländervergleich der Bildungssysteme anhand verschiedener Faktoren. Neben dem Leistungsstand von Schülern wird unter anderem verglichen, wie viel Geld ein Land pro Schüler ausgibt, wie das zahlenmäßige Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern oder wie hoch der Anteil jüngerer Lehrer ist. Zuletzt lag regelmäßig Sachsen vorn.

(dpa)

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