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Montag, 2. August

Später als geplant - 70 Prozent der Erwachsenen in USA geimpft

19:29
02.08.2021
Mit rund einem Monat Verspätung haben die USA ein von US-Präsident Joe Biden ausgerufenes Impfziel erreicht. Mit Stand Montag haben 70 Prozent aller Erwachsenen mindestens eine Impfdosis erhalten, wie aus Daten der Gesundheitsbehörde CDC hervorgeht. Eigentlich sollte diese Marke bereits am Unabhängigkeitstag am 4. Juli erreicht werden. Das Ziel wurde damals jedoch trotz zahlreicher Impfanreize und eines großen Vorrats an Impfstoffen verfehlt.

Cyrus Shahpar, der im Weißen Haus für die Corona-Daten zuständig ist, schrieb auf Twitter von einem «Meilenstein». In den USA sind bislang fast 50 Prozent der Bevölkerung von rund 330 Millionen Menschen vollständig geimpft, rund 58 Prozent haben mindestens die erste Spritze bekommen.

Angesichts der rasch steigenden Zahl neuer Corona-Infektionen haben sich in den USA zuletzt wieder deutlich mehr Menschen impfen lassen. Die Impfkampagne war seit Juni ins Stocken geraten, mit zuletzt nur rund einer halben Million verabreichten Spritzen pro Tag. Der Trend kehrte sich nun jedoch angesichts der neuen Corona-Welle, die auf die besonders ansteckende Delta-Variante zurückgeführt wird, wieder um.

(dpa)

Weniger als 50 Corona-Intensivpatienten im Südwesten

18:02
02.08.2021
Die Zahl der Corona-Intensivpatienten in Südwest-Kliniken liegt derzeit bei 47. Davon werden 29 beatmet, teilte das Landesgesundheitsamt am Montag in Stuttgart mit. Am Vortag waren es noch 50 Patienten, davon 30 beatmete. Die Behörde registrierte am Montag 95 Neuinfektionen. Damit haben sich im Südwesten bislang 506 129 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus beträgt 10 406. Als genesen gelten 492 793 Menschen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, die die registrierten Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche angibt, lag am Montag bei 14,5 nach 15,0 am Vortag.

Einer der 44 Stadt- und Landkreise liegt über der politisch relevanten Inzidenz-Marke von 35: Heilbronn kam auf 38,7. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz haben die Landkreise Tuttlingen (1,4), Schwäbisch Hall (3,0) und Sigmaringen (2,3).

(dpa/lsw)

Impf-Angebote für Kinder ab 12 Jahren in allen Ländern geplant

18:02
02.08.2021
Als Corona-Schutz zum Schulstart nach den Sommerferien sollen zusätzliche Impfgelegenheiten für Kinder und Jugendliche kommen. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beschlossen am Montag, dass nunmehr alle Länder Impfungen für 12- bis 17-Jährige auch in Impfzentren oder auf andere niedrigschwellige Weise anbieten wollen. Dabei sei entsprechende ärztliche Aufklärung erforderlich. Zudem sollten Kinder und Jugendliche auch durch Kinder- und Hausärzte sowie im Rahmen von Impfungen für Angehörige von Beschäftigten in Firmen geimpft werden können. Für Jugendliche und junge Erwachsene in Universitäten und Berufsschulen sind ebenfalls Impf-Angebote geplant.

Bundesminister Jens Spahn (CDU) sagte: «Jeder, der will, kann im Sommer geimpft werden. Wir haben genügend Impfstoff für alle Altersgruppen.» Auch 12- bis 17-Jährige, die sich nach ärztlicher Aufklärung für eine Impfung entscheiden, könnten sich und andere schützen. Mit der Möglichkeit einer Auffrischimpfung im September sollten zudem besonders gefährdete Gruppen im Herbst und Winter bestmöglich geschützt werden. «Denn für sie ist das Risiko eines nachlassenden Impfschutzes am größten.» Der Vorsitzende der Länder-Gesundheitsminister, Klaus Holetschek (CSU) aus Bayern, sagte: «Wir gehen vorbereitet in den Herbst.»

(dpa)

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