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Thailands Regierung gibt Sex-Tipps in der Pandemie

09:45
10.08.2021
Thailands Regierung will mit Tipps für Safer Sex in Pandemiezeiten zur Eindämmung des Coronavirus beitragen.

Das Gesundheitsministerium hat neun Empfehlungen herausgebracht, die Paaren, frisch Verliebten und Zufallsbekanntschaften als Leitlinien beim Geschlechtsverkehr dienen sollen. Küsse sowie Oral- oder Analsex sollen demnach gänzlich vermieden werden. Auch Gruppensex ist tabu. Die Paare werden zudem aufgefordert Stellungen zu wählen, bei denen sie sich nicht ins Gesicht blicken. Und - ganz wichtig - der Körperkontakt sollte nur so lang wie eben nötig dauern.

Als Schutz sollten Liebende nicht nur Masken, Kondome und Einmalhandschuhe benutzen, sondern auch Dental Dams aus Latex, falls es doch zum Oralverkehr kommt. Das Ministerium rät auch zur gründlichen Reinigung durch Händewaschen und Duschen vor und nach dem Sex sowie zur Desinfektion der benutzten Oberflächen. Anschließend sollten Kondome, Masken und Co. in geschlossenen Mülltonnen entsorgt werden. «Bevor man sich entscheidet, Sex zu haben, sollte man die Sicherheit und die Auswirkungen, die dies auf einen selbst und auf andere in der Gesellschaft haben kann, als Priorität betrachten», sagte ein Sprecher der Behörde.

Die Nachrichtenseite «The Thaiger» veröffentlichte prompt ein «Coronasutra» - und präsentierte in einer Grafik alle Stellungen, die in Corona-Zeiten laut Ministerium erlaubt sein müssten. Dazu hieß es: «Diese Infografik stammt NICHT vom thailändischen Gesundheitsamt, aber die Positionen entsprechen dessen Richtlinien.»

dpa

Laschet für Verlängerung der epidemischen Lage in Deutschland

09:10
10.08.2021
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, den im September auslaufenden Status einer epidemischen Notlage in Deutschland zu verlängern.

Damit das Land seine Instrumente im Kampf gegen Corona weiter nutzen könne, brauche es diese Erklärung durch den Bundestag am 7. September, sagte Laschet am Dienstag im Düsseldorfer Landtag.

Die FDP, Koalitionspartner der CDU in Düsseldorf, widersprach dem Regierungschef. Eine epidemische Lage von nationaler Tragweite basiere auf einer Notlage und führe zur Einschränkung von Bürgerrechten, sagte FDP-Fraktionschef Christof Rasche. Da das Gesundheitssystem kaum belastet sei, gebe es diese Notlage nicht. Deshalb dürfe die Erklärung der Notlage nicht verlängert werden.

dpa

IG Metall und Gesamtmetall rufen zu Corona-Impfungen auf

09:06
10.08.2021
Die IG Metall und der Arbeitgeberverband Gesamtmetall haben an die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie appelliert, sich gegen das Corona-Virus impfen zu lassen.

«Nehmen Sie – egal wo – die Impfangebote an», hieß es in einer am Dienstag veröffentlichen gemeinsamen Erklärung. «Nur wenn wir schnell eine hohe Impfrate erreichen, können wir eine drohende vierte Welle verhindern und die Rückkehr zur Normalität entscheidend beschleunigen», erklärten Gesamtmetall-Präsident Stefan Wolf und IG-Metall-Chef Jörg Hofmann. Die Impfung sei eine persönliche Entscheidung. Aber es gehe auch um das gesellschaftliche Zusammenleben. Sich impfen zu lassen, sei auch ein Akt der Solidarität.

dpa

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