Letztes Update:
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Ko Samui startet quarantänefreien Urlaub für Geimpfte

11:50
15.07.2021
 Nach Phuket hat auch Thailands zweitgrößte Insel Ko Samui ein Modellprojekt für geimpfte Touristinnen und Touristen gestartet. Vollständig Geimpfte aus 69 Ländern dürfen wieder quarantänefrei auf der Insel Urlaub machen, darunter auch aus Deutschland. Jedoch gelten noch strengere Regeln als auf Phuket. So müssen sich Reisende in den 21 Tagen vor ihrer Abreise in ihren Heimatländern aufgehalten haben. Zudem müssen sie einen negativen PCR-Test vorweisen und sich auch während des Urlaubs mehrfach testen lassen. Auch der Nachweis einer speziellen Krankenversicherung ist Pflicht. 

Tagesschau

Thüringen startet Corona-Impfkampagne in neun Sprachen

11:31
15.07.2021
Erfurt - Menschen in Thüringen können sich ab sofort auch auf Polnisch, Rumänisch und Russisch über Corona-Impfungen informieren. Entsprechende Informations-Flyer sind seit Donnerstag auf der Homepage der Thüringer Integrationsbeauftragten Annett Roswora zu finden. In Kürze sollen auch Sprachen wie Arabisch, Farsi aus dem Iran oder Tigrinisch - was in Äthiopien und Eritrea gesprochen wird - hinzukommen.

Insgesamt sind Flyer in neun Sprachen geplant, wie das Thüringer Integrationsministerium mitteilte.

«Jede und jeder soll wissen, warum und vor allem wie er sich gegen Covid-19 impfen lassen kann - egal, welche Sprache er oder sie spricht», sagte Roswora. In manchen Zugewanderten-Kreisen gebe es einen erhöhten Aufklärungsbedarf. Es gehe mit der Aktion also auch darum, Vertrauen in die Impfungen zu fördern «und teilweise wilden und angstmachenden Gerüchten entgegenzuwirken».

dpa

Thüringer Wirtschaft erholt sich von Corona-Einbußen

11:06
15.07.2021
Erfurt - Die Thüringer Wirtschaft hat sich in den ersten Monaten des Jahres von den Corona-Einbußen erholt. So erwirtschaftete die Industrie von Januar bis Mai einen Umsatz von 13,4 Milliarden Euro und damit 12,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, als die Corona-Krise ab Mitte März die Wirtschaft ausbremste. Im Mai lagen die Umsätze sogar rund ein Drittel über dem Vorjahresmonat, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte.

Im Zuge der wirtschaftlichen Erholung landet auch wieder mehr Geld in den Taschen der Arbeitnehmer. In den ersten drei Monaten des Jahres erhielten Vollzeitbeschäftigte im Schnitt 3352 Euro brutto im Monat und damit 0,9 Prozent mehr als im ersten Quartal des Vorjahres. Die durchschnittliche Arbeitszeit sank im selben Zeitraum um rund 66 Minuten auf 37,8 Stunden.

Zwischen den Branchen gibt es jedoch Unterschiede: Während der Bruttoverdienst für Finanz- und Wirtschaftsdienstleister um 4,6 Prozent auf 4792 Euro stieg, hatten Beschäftigte im Gastgewerbe im selben Zeitraum im Schnitt 1477 Euro brutto und damit 36,4 Prozent weniger als im ersten Quartal 2020. Die Zahlungen für Kurzarbeit werden in der Erhebung nicht erfasst.

dpa