Letztes Update:
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Corona-Lage im Wartburgkreis: Drei Todesfälle, keine Neuinfektionen

10:34
13.07.2021
Keine Corona-Neuinfektionen im Wartburgkreis (inklusive Eisenach) seit dem Vortag, aber drei Todesfälle im Zusammenhang mit Corona meldete das Landratsamt mit Stand 13. Juli, 8 Uhr.

Bad Salzungen - Aktive Fälle gibt es aktuell in Eisenach 3, Geisa 1, Hörselberg-Hainich 1, Leimbach 1, Unterbreizbach 1 und Wutha-Farnroda 1. Der Inzidenzwert für den Kreis liegt unverändert bei 1.

Start von Impfstudie verschoben: Ministerium prüft noch

10:10
13.07.2021
Eine geplante Impfstudie mit Schülern, die am Dienstag im Kreis Siegen-Wittgenstein starten sollte, ist kurzfristig verschoben worden. Die Prüfung des Vorhabens durch das Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalens dauert an. Dies teilte ein Behördensprecher am Dienstag auf Anfrage in Düsseldorf mit. Die Prüfung werde zeitnah abgeschlossen, sagte er. Das Ministerium machte keine Angaben dazu, wann genau dies sein solle.

Die Kreisverwaltung hatte am Montagnachmittag den eigentlich für diesen Dienstag (13. Juli) geplanten Start der Studie abgesagt. Man habe den angekündigten Sondererlass des Gesundheitsministeriums bislang nicht in schriftlicher Form erhalten, hatte der Kreis mitgeteilt. Wissenschaftlich begleitet sollten im Kreis von diesem Dienstag an rund 30 000 Schüler ab zwölf Jahren und Studierende bevorzugt geimpft werden. Der Kreis will einen neuen Starttermin bekannt geben, sobald die offizielle Genehmigung vorliegt.

Die Forschenden der Universität des Saarlands und der Universitäts-Kinderklinik Bochum wollen mit der vergleichenden Untersuchung herausfinden, wie sich eine solche Querschnittsimpfung auf das Infektionsgeschehen auswirkt. In einer Befragung wollen sie zudem etwas über die Impfbereitschaft herausfinden sowie weitere Daten ermitteln. Aus Sicht der Mediziner, die die aktuelle Impfstudie betreuen, überwiegt der Nutzen einer Corona-Impfung auch in der jüngeren Altersgruppe das Risiko schwerer Nebenwirkungen.

Klingbeil will mit Stiko über Impfempfehlung diskutieren

09:28
13.07.2021
SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil dringt darauf, dass die Ständige Impfkommission (Stiko) eine allgemeine Corona-Impfempfehlung für Kinder ab zwölf Jahren ausspricht. «Ich bin dafür, dass wir nochmal mit der Stiko diskutieren, dass sie ihre Empfehlung überarbeiten. Wir brauchen ein Impfangebot für junge Menschen», sagte Klingbeil am Dienstag im RTL/ntv-«Frühstart».

Die Stiko hat vorerst keine generelle Impfempfehlung für diese Altersgruppe ausgesprochen. Sie empfiehlt Impfungen nur für 12- bis 17-Jährige mit bestimmten Vorerkrankungen. Unabhängig davon sind Impfungen aber als individuelle Entscheidung von Eltern mit ihren Kindern und den Ärztinnen und Ärzten möglich. Für Kinder unter 12 Jahren gibt es bislang keinen in der EU zugelassenen Impfstoff.

Er sei dafür, nach den Schulferien am Präsenzunterricht festzuhalten, betonte Klingbeil. «Das heißt aber, wir müssen nochmal gesondert mit Lehrerinnen und Lehrern über das Impfen sprechen und Schülerinnen und Schülern ein Impfangebot machen.» Eine Impfpflicht halte er für falsch, aber man müsse die Impfbereitschaft erhöhen.