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Coronavirus auf Frachtschiff im Hafen von Burgas - ein Toter

18:30
20.07.2021
Sofia - Nach einem Coronavirus-Ausbruch auf einem Frachtschiff im bulgarischen Schwarzmeerhafen Burgas ist ein Mitglied der Besatzung an Covid-19 gestorben. Der Mann sei zuvor in die Universitätsklinik in Burgas gebracht worden, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag in Sofia mit. 11 weitere Mitglieder der 20-Mann-Besatzung aus den Philippinen seien positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Schiff samt Crew wurde der Mitteilung zufolge unter Quarantäne gestellt. Es hatte vor einer Woche im Hafen von Burgas angelegt und muss am 23. Juli ablegen. Es kam aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE).

dpa

Neuer Verordnungsentwurf: Thüringen will an Maskenpflicht festhalten

18:02
20.07.2021
In Thüringen soll die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften auch im August beibehalten werden. Das sieht ein neuer Corona-Verordnungsentwurf vor, der am Dienstag in einer gemeinsamen Sitzung des Gesundheits- und des Bildungsausschusses diskutiert wurde. Der Entwurf ist noch nicht unterzeichnet und kann sich theoretisch noch ändern. Er sieht im Wesentlichen eine Verlängerung der bisher geltenden Corona-Regeln vor - bis zum 25. August.

Die AfD-Fraktion kritisierte den Entwurf: «Die Landesregierung kann sich mit ihrem Verordnungsentwurf nicht einmal zu einem kleinen Schritt wie der Lockerung der "Maskenpflicht" durchringen, so wie sie in Sachsen bereits erfolgte», monierte die AfD-Abgeordnete Corinna Herold.

Die Grünen-Fraktionschefin Astrid Rothe-Beinlich schrieb am Dienstag auf Twitter, ihre Fraktion setze sich für Pool-Testungen nach den Sommerferien ein und werbe dafür, «Impfungen überall da zu den Menschen zu bringen, wo sie sind».

Erkrankt trotz Corona-Impfung: 433 Fälle in Berlin bekannt

17:33
20.07.2021
In Berlin sind 433 Fälle bekannt, in denen es auch nach Corona-Impfungen zu einer Erkrankung an Covid-19 gekommen ist. Das teilte Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel (Linke) nach einer Sitzung des Senats mit. "Das nennt man Impfdurchbrecher, wo der Impfschutz nicht reicht, sondern der Virus trotzdem seinen Weg findet und zu einer Erkrankung führt." Die Zahl sei allerdings verschwindend gering im Verhältnis zu den Menschen, die mittlerweile durchgeimpft seien.

"Das heißt, die Impfung hilft auch wirklich gegen Ansteckungen und gegen die Delta-Variante", sagte Scheel. In Berlin haben laut dem offiziellen Corona-Lagebericht von heute bereits mehr als 1,6 Millionen Menschen ihre zweite Impfdosis erhalten. "Aber trotzdem darf man das nicht kleinreden", sagte Scheel. "Denn ein Impfdurchbruch kann auch gravierende Folgen haben, es gibt auch Todesfälle zu beklagen unter diesen Impfdurchbrechern."

dpa