An allen Ecken und Enden wird am Dienstag aufgeräumt. Es wird gekehrt. Keller werden ausgeräumt. Ein Auto wird abgeschleppt.
Noch immer säumen Hagelkörner die Straßenränder. Die weißen Massen passen so gar nicht zum Juli und den Temperaturen um die 20 Grad.
Eine weitere Anwohnerin schildert die Szenen während des Unwetters am Vortag: "Es war Horror. Wirklich Horror. Solche Bilder kennt man sonst nur aus dem Fernsehen." Sie findet es unfassbar, das Leute trotz der Wassermassen und Warnungen mit Autos in die Fluten gefahren sind. Ihr Auto bekam ebenfalls Schäden durch den Hagel ab, kann aber noch fahren.
Das Wasser sei aus allen Richtungen gekommen und habe sich in der Ortsmitte gesammelt. Die Fahrer eines mitten im Wasser liegengeblieben roten Sprinters hätten immer wieder aus dem Fenster geschaut und beobachtet, wie das Wasser immer weiter stieg. Am späten Abend wurde der große Kastenwagen von anderen Fahrzeugen herausgezogen und abgeschleppt.