TischtennisDie Spannung steigt. In der Tischtennis-Bundesliga sind es für die meisten Teams noch vier oder fünf Spiele. Die Frage, wer die vier Play-off-Plätze für die Titel-Endrunde ergattern kann, ist immer noch offen. Saarbrücken steht sicher im Halbfinale, Düsseldorfer fast - dahinter geht es äußerst eng zu und ist die Zahl der Bewerber im Vergleich zum Saisonbeginn kaum gesunken. Die gute Nachricht für den SV Werder: Er ist mittendrin. Der 3:2-Erfolg beim FSV Mainz 05 hat die Aussichten wieder verbessert. Es war es schließlich ein taktischer Schachzug, der die Punkte brachte. Fürs Doppel waren Kirill Gerassimenko und Marcelo Aguirre vorgesehen. Da Gegenspieler Luka Mladenovic mit einem sogenannten Anti-Belag auf dem Schläger agiert, entschied sich Werder-Trainer Cristian Tamas für den Einsatz von Cristian Pletea anstelle von Marcelo Aguirre. Pletea hatte schon häufiger gegen Mladenovic gespielt, Aguirre noch nie. Nur am Ende des dritten Satzes gerieten die Bremer Gäste dabei in Bedrängnis geraten. Sie bekamen gleich drei Satzbälle gegen sich. Doch Gerassimenko und Pletea wehrten sie allesamt ab – und verwandelten gleich ihren ersten Matchball.
Olaf Dorow