Eishockey
Lange schien eine Sensation möglich. Aber am Ende sorgte selbst die 4:6 (2:0, 1:1, 1:5)-Heimniederlage gegen die Beach Devils aus Timmendorf für zufriedene Gesichter bei den Weserstars. „Da kann man nicht meckern: Das war eine sehr gute Leistung“, meinte Andrei Teljukin, Trainer des Eishockey-Regionalligisten. Sein ohnehin kleiner Kader wird derzeit durch diverse Verletzte dezimiert, und so standen gegen den Tabellenzweiten gerade noch 13 einsatzfähige Feldspieler zur Verfügung. Dafür machten die Weserstars es wirklich richtig gut: Bis ins dritte Drittel hinein lag der Gastgeber vorn, führte in der 47. Minute sogar noch mit 4:2. Doch mit zunehmender Spielzeit – die Weserstars verloren im verletzten Jakub Hofmann gegen Ende der Partie auch noch ihren dreifachen Torschützen – setzte sich die Klasse des Gegners durch. Der Gast aus Timmendorf hatte eben mehr zuzusetzen. So erzielten die Beach Devils wenige Minuten vor der Schlusssirene den 4:4-Ausgleich (57.), trafen in Überzahl zum 5:4 (59.) und legten in der Schlussminute noch ein Empty-Net-Goal zum Endstand nach. „Die Jungs haben bis zum Schluss alles gegeben“, so Teljukin. Tore für die Weserstars: Hofmann (3), Lütjen