SquashEs gibt nicht viele Turniere, die auf eine so lange Tradition unter demselben Veranstalter verweisen können. Den „Bremer Schlüssel“ gibt es seit 1976, und wie in jedem Jahr heißt der Turnierchef auch diesmal Willi Eickworth. Bremens „Mr. Squash“, wie der 69-Jährige genannt wird, musste mit seiner Veranstaltung allerdings umziehen. Erstmals findet der „Bremer Schlüssel“ vom 26. bis 30. Juli im Fitness- und Squashcenter Achim-Baden statt, nachdem die alte Heimat des Bundesligisten 1. Bremer Squash-Club, die „Sportwelt“ in der Hermann-Ritter-Straße in Woltmershausen, Ende vergangenen Jahres für immer ihre Türen geschlossen hat.
Der „Bremer Schlüssel“ ist ein Turnier der Challenger-Tour und gehört damit zur weltweit zweithöchsten Kategorie im Squash. 24 Akteure kämpfen um insgesamt 12.000 Dollar Preisgeld. Es wird auf jeden Fall einen anderen Sieger als 2022 geben, denn Titelverteidiger Aly Abou Eleinen aus Ägypten ist diesmal nicht am Start. Dafür zählt der Bremer Heiko Schwarzer erneut zu den Teilnehmern. Zweiter deutscher Starter ist der Wormser Valentin Rapp. Die vier Topspieler des Turniers sind der Ägypter Mazen Gamal (Weltranglistenposition 54), der Engländer Simon Herbert (70), der Ägypter Yassin Elshafei (73) und der Inder Mahesh Mangaonkar (74).
Jörg Niemeyer