Segeln
Mit einigen Veränderungen und insgesamt 82 Segelcrews findet an diesem Pfingstwochenende zwischen Borkum und Sylt die 88. Nordseewoche statt. Bis zum Montag stehen zwölf Wettfahrten auf dem Programm. Die größte Neuerung bei dieser Traditionsregattaserie betrifft dabei die neue Langstrecke. Die am Montag ab 16.30 Uhr ausgetragene Helgoland Offshore Triangle, kurz HOT, ersetzt die bislang alle zwei Jahre im Wechsel mit Pantaenius Rund Skagen stattfindende Helgoland-Edinburgh-Regatta. „Im Gegensatz zum Edinburgh Race endet das HOT nicht in der Sackgasse in Schottland", erläutert Wettfahrtleiter Albert Schweizer. Vielmehr liegen Start und Ziel dieser Offshore-Langstrecke auf Helgoland, und das vereinfache die Teilnahme für die Crews, betont Schweizer. Der erfahrene Gesamt-Wettfahrtleiter der Nordseewoche hat mehrere mögliche Kurse entwickelt, die in Abhängigkeit von Windrichtung und Wetterbedingungen angewendet werden. Die Gesamtlänge der Langstrecke, die als Qualifikationsregatta für die Teilnahme am Fastnet Race zählt, liegt zwischen 260 und 350 Seemeilen. Allen möglichen Kursen ist eines gemein: Sie führen über die offene Nordsee.
Eishockey
Der Kader der Fischtown Pinguins füllt sich. Jetzt hat das Bremerhavener Eishockeyteam für die kommende Saison Förderlizenzspieler Philipp Preto verpflichtet; der 22-Jährige kommt aus der Kaderschmiede der Adler Mannheim und hat bei den Pinguins einen Einjahresvertrag unterschrieben. Der Verteidiger, der von der U16 bis zur U19 sämtliche Jugendnationalmannschaften des Deutschen Eishockey-Bundes durchlaufen hat, kam in Mannheim auch schon in der DEL sowie in der Champions League zum Einsatz, spielte zumeist aber für den Mannheimer Kooperationspartner Heilbronner Falken in Liga zwei. Jetzt möchte Philipp Preto in Bremerhaven den nächsten Schritt in seiner Profikarriere machen. „Ich werde mein Bestes geben, um die Trainer und Verantwortlichen der Pinguins mit guten Leistungen zu überzeugen", wird Preto in einer Vereinsmitteilung zitiert. Bremerhavens Teammanager Alfred Prey hat sich intensiv mit der Vita des Neuzugangs auseinandergesetzt und traut dem gebürtigen Speyeraner diesen Entwicklungssprung zu: "Wir glauben, dass Philipp das Zeug dazu hat, sich in der DEL zu etablieren.“