Basketball
Nach zwei Halbzeiten, die unterschiedlicher kaum hätten ausfallen können, verließen die Eisbären die Stadthalle Bremerhaven mit einer empfindlichen Niederlage. Sie verloren das Duell mit den PS Karlsruhe Lions 71:91. Dabei war das Team von Trainer Steven Key, das wie Karlsruhe zuletzt eine beeindruckende Siegesserie hingelegt hatte, bestens in das Duell gestartet. Mitte des zweiten Viertels nahm Gästetrainer Aleksandar Scepanovic bereits zum dritten Mal eine Auszeit, seine Lions kamen nicht gut zurecht mit den Eisbären. Der Gastgeber führte 34:22. Vor allem in der Defense zeigte sich Bremerhaven konzentriert und ließ den Gästen kaum Raum und Zeit. Nach Scepanovic' erzwungener Unterbrechung begann das Spiel zu kippen. Allerdings lagen die Eisbären zur Halbzeit noch 37:30 vorn. Es folgte ein Viertel zum Vergessen aus Sicht der Eisbären. Sie ließen mehr Gegentreffer zu als zuvor in zwei Viertel. Sie gaben diesen Abschnitt mit 14:31 her und lagen vor dem Schlussdurchgang mit zehn Körben im Rückstand. Ach in den letzten zehn Minuten gelang Karlsruhe viel – und Bremerhaven wenig.
Handball
Der Gegner war favorisiert, der Gegner wollte die Punkte unbedingt – und schon bald gab es in der Sporthalle Charlottenburg kaum noch Zweifel daran, dass er die Punkte auch bekommt. Im Nachholspiel des 18. Spieltages haben die Handballerinen des SV Werder Bremen mit 28:35 bei den Füchsen Berlin verloren. Bereits zur Pause schien die Begegnung vor den rund 150 Zuschauern gelaufen. Die Füchse Berlin, Dritter der Tabelle, lagen bereits mit 20:11 Toren vorn. Bereits nach zehn Minute hatte Werder-Trainer Robert Nijdam versucht, den negativen Lauf durch eine frühe Auszeit zu stoppen, es stand 9:4 für Berlin.