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Mit Moher siegt erneut ein Pferd von Trainer Toni Potters

10:11
04.04.2023

Galoppsport

Zu einem weiteren Sieg kam der Bremer Galopptrainer Toni Potters. Dessen bemerkenswerte Erfolgsserie in der frühen Saisonphase setzte Moher in Mülheim an der Ruhr mit einem ungefährdeten Sieg fort. Nachdem er im vergangenen Jahr zwei seiner drei Rennen gewann, dürfte in dieser Saison einiges von ihm zu erwarten sein. Der Wallach Moher gehört den Betreibern der Trainingsanlage in Mahndorf. „Er sollte nach einer Verletzung eigentlich nur als Reitpferd dienen, er ist ein anatomisches Wunder“, sagte Potters nach dem Rennen. „Er hat bis jetzt noch nichts verkehrt gemacht“, ergänzte Jockey Wladimir Panov.

Jörg Niemeyer

Eisbären gehen gegen Karlsruhe unter

15:54
02.04.2023

Basketball

Nach zwei Halbzeiten, die unterschiedlicher kaum hätten ausfallen können, verließen die  Eisbären die Stadthalle Bremerhaven mit einer empfindlichen Niederlage. Sie verloren das Duell mit den PS Karlsruhe Lions 71:91. Dabei war das Team von Trainer Steven Key, das wie Karlsruhe zuletzt eine beeindruckende Siegesserie hingelegt hatte, bestens in das Duell gestartet. Mitte des zweiten Viertels nahm Gästetrainer Aleksandar Scepanovic bereits zum dritten Mal eine Auszeit, seine Lions kamen nicht gut zurecht mit den Eisbären. Der Gastgeber führte 34:22. Vor allem in der Defense zeigte sich Bremerhaven konzentriert und ließ den Gästen kaum Raum und Zeit. Nach Scepanovic' erzwungener Unterbrechung begann das Spiel zu kippen. Allerdings lagen die Eisbären zur Halbzeit noch 37:30 vorn. Es folgte ein Viertel zum Vergessen aus Sicht der Eisbären. Sie ließen mehr Gegentreffer zu als zuvor in zwei Viertel. Sie gaben diesen Abschnitt mit 14:31 her und lagen vor dem Schlussdurchgang mit zehn Körben im Rückstand. Ach in den letzten zehn Minuten gelang Karlsruhe viel – und Bremerhaven wenig.


Eisbären: Friersen (3), Larysz (4), Reischel (12),  Krajcovic (16), Freeman (5), Oehle (12), Norl (11), Breitlauch, Thomas (7), Stovall (1)
Siehe auch:

Olaf Dorow

Klare Werder-Niederlage in Berlin

12:41
02.04.2023

Handball

Der Gegner war favorisiert, der Gegner wollte die Punkte unbedingt – und schon bald gab es in der Sporthalle Charlottenburg kaum noch Zweifel daran, dass er die Punkte auch bekommt. Im Nachholspiel des 18. Spieltages haben die Handballerinen des SV Werder Bremen mit 28:35 bei den Füchsen Berlin verloren.  Bereits zur Pause schien die Begegnung vor den rund 150 Zuschauern gelaufen. Die Füchse Berlin, Dritter der Tabelle, lagen bereits mit 20:11 Toren vorn.  Bereits nach zehn Minute hatte Werder-Trainer Robert Nijdam versucht, den negativen Lauf durch eine frühe Auszeit zu stoppen, es stand 9:4 für Berlin.
Doch es ließ sich nicht aufhalten. Auch nach der Pause mussten die Bremerinnen wiederholt in Unterzahl spielen. Zehn Minuten vor dem Ende musste zu allem Überfluss Denise Engelke mit einer Roten Karte das Spielfeld verlassen. Einer weiteren Bremer Schwächung hätte es dabei nicht bedurft, um Berlin in Front zu halten. Die Füchse führten zu diesem Zeitpunkt weiterhin stabil mit neun Punkten Vorsprung. An dem Abstand änderte sich bis zur Schlusssirene kaum noch etwas.

SV Werder: Hinrichs, Pajak – Conze, Rode (je 7 Tore), Otto, Bergmann (je 3), Engelke, Defayay (je 2), Thomas, Plümer, Häberle, Funke (je 1).

Olaf Dorow