Letztes Update:
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Werder siegt beim Favorit Ochsenhausen mit 3:1

18:23
19.03.2023

Tischtennis

Beinahe wäre es ein blitzsauberes 3:0 geworden. Werder-Profi Marcelo Aguirre hatte in seinem Match gegen Samuel Kulczycki vom TTF Liebherr Ochsenhausen die ersten beiden Sätze gewonnen, die nächsten beiden verloren und lag im entscheidenden fünften Satz bereits mit 5:2 vorne. Doch es gelang ihm nicht, das bis zum elften Punkt durchzuziehen. So musste das Team des SV Werder noch auf den klaren Erfolg von Mattias Falck gegen Simon Gauzy warten und wurde es in der Tischtennis-Bundesliga "nur" ein 3:1. Nur 3:1 auswärts gegen den hohen Favoriten und Tabellenzweiten Ochsenhausen: Das war praktisch der Treppenwitz zu diesem Spiel. Die Bremer hatten sich nur Außenseiterchancen ausgerechnet, hatten sie doch auch gewusst: Ochsenhausen will unbedingt seinen zweiten Tabellenplatz behalten, um in den Play-offs eine bessere Ausgangsposition zu haben. Doch hinterher konnte Team-Manager Sascha Greber kommentieren: "Es tut richtig gut, dass die Mannschaft nach der klaren Niederlage vom Freitag (gegen Neu-Ulm, d. Red.) mit einem Sieg gegen eine so starke Mannschaft heimfahren kann." Und Trainer Cristian Tamas sagte: "Das war eine hervorragende Leistung. Es tut gut zu sehen, dass wir auch gegen eine Top-Mannschaft gewinnen können."

Olaf Dorow

Buntentor macht den Gegner stark

17:28
19.03.2023

Frauenfußball

Das lief nicht wie gewünscht: Anstatt einen Schritt in Richtung des Regionalliga-Mittelfelds zu unternehmen, verloren die Fußballerinnen des ATS Buntentor ihr Heimspiel gegen den Eimsbütteler TV mit 1:3 (1:1). „Wir haben einen schwachen Gegner stark gemacht“, kommentierte Buntentors Trainer Sven Gudegast. In der ersten Halbzeit war noch alles gut gewesen. Da hatte Nathalie Heeren nach ihrem Führungstreffer (31.) die Bremer Überlegenheit noch mit einem Lattentreffer unterstrichen (38.). Doch so ging es nicht weiter, weil sich nach und nach Fehler beim ATS einschlichen. Die Gäste trafen also noch vor der Pause zum Ausgleich (45. +2) und legten im zweiten Durchgang weitere Treffer nach (48., 84.). „Das war eine Kopfsache, vielleicht bekommt die ein oder andere Spielerin mal eine Pause“, so Gudegast.


Stefan Freye