Tischtennis
Beinahe wäre es ein blitzsauberes 3:0 geworden. Werder-Profi Marcelo Aguirre hatte in seinem Match gegen Samuel Kulczycki vom TTF Liebherr Ochsenhausen die ersten beiden Sätze gewonnen, die nächsten beiden verloren und lag im entscheidenden fünften Satz bereits mit 5:2 vorne. Doch es gelang ihm nicht, das bis zum elften Punkt durchzuziehen. So musste das Team des SV Werder noch auf den klaren Erfolg von Mattias Falck gegen Simon Gauzy warten und wurde es in der Tischtennis-Bundesliga "nur" ein 3:1. Nur 3:1 auswärts gegen den hohen Favoriten und Tabellenzweiten Ochsenhausen: Das war praktisch der Treppenwitz zu diesem Spiel. Die Bremer hatten sich nur Außenseiterchancen ausgerechnet, hatten sie doch auch gewusst: Ochsenhausen will unbedingt seinen zweiten Tabellenplatz behalten, um in den Play-offs eine bessere Ausgangsposition zu haben. Doch hinterher konnte Team-Manager Sascha Greber kommentieren: "Es tut richtig gut, dass die Mannschaft nach der klaren Niederlage vom Freitag (gegen Neu-Ulm, d. Red.) mit einem Sieg gegen eine so starke Mannschaft heimfahren kann." Und Trainer Cristian Tamas sagte: "Das war eine hervorragende Leistung. Es tut gut zu sehen, dass wir auch gegen eine Top-Mannschaft gewinnen können."