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Buntentors Frauen kommen Abstiegszone näher

18:36
26.02.2023

Fußball

Einen Fehlstart haben sich die Kickerinnen des ATS Buntentor zum Start in die zweite Saisonhälfte der Regionalliga Nord geleistet. „Die erste Halbzeit haben wir verpennt“, meinte ihr Trainer Sven Gudegast nach dem 1:2 (0:2) beim VfL Jesteburg. Sein Team hatte dem energischen Auftritt des Gegners zunächst tatsächlich nicht viel entgegensetzen können. Dem Gastgeber fiel es gegen nachlässige Bremerinnen ziemlich leicht, durch Nele Heins (38.) und Tania Ferreira (45.+1) den Pausenstand herzustellen. Nach dem Wechsel präsentierte sich der ATS verbessert und trat vor allem konzentrierter auf. Zu mehr als dem Anschlusstreffer von Gina-Maria Gersonde (60.) reichte es für den Gast allerdings nicht. Angesichts der Niederlage beim Tabellennachbarn ist die Abstiegszone dem ATS nun recht nahe gerückt. „Wir müssen wacher sein“, so Gudegast.

Jörg Niemeyer

Weserstars haben große Sorgen

16:48
26.02.2023

Eishockey

Die beste Nachricht ergab sich aus dem Spielplan: Lediglich ein Wochenende mit zwei Duellen in der Eishockey-Regionalliga ist noch offen, danach haben die Weserstars die wohl schlechteste Saison ihrer Geschichte beendet. Dieses Wochenende gab dagegen keinen Anlass für eine positive Bewertung. Bei der 2:10 (0:3, 1:2, 1:5)-Heimniederlage gegen die Beach Devils kassierten die Bremer nicht nur erneut eine klare Niederlage. Sie kassierten zudem gleich fünf Zeitstrafen mit anschließender Sperre, weshalb ihnen in der zweiten Partie beim ECW Sande lediglich sieben Spieler zur Verfügung gestanden hätten. Also traten die Weserstars dort gar nicht erst an. Hatte sich das aufgrund diverser Verletzungen geplagte Team zuletzt lange gegen oft zahlenmäßig überlegene Gegner gewehrt, so ließ die Moral gegen Timmendorf mehr und mehr nach. Zudem schlichen sich mit fortlaufender Spielzeit immer mehr Fehler ein. Vielleicht waren die vielen Strafmaßnahmen durch unglückliche Schiedsrichterentscheidungen begünstigt, aber sie warfen nicht gerade ein gutes Licht auf die Disziplin im Weserstars-Team. Dort ist man angesichts eines punktlosen Schlusslichts aus Wunstorf zwar nicht vom Abstieg bedroht. Intensive Gedanken über die Zukunft werden sich die Bremer gleichwohl machen müssen.

Jörg Niemeyer

Gutes Debüt für Borna Bujdo

14:45
26.02.2023

Leichtathletik-DM U20

Diese Premiere darf man durchaus als geglückt bewerten. Erst zu Jahresbeginn ist der gebürtige Kroate Borna Bujdo eingebürgert worden. Und nach seinem Start bei der norddeutschen Hallenmeisterschaft nahm der Leichtathlet vom SV Werder Bremen nun in Dortmund erstmals an einer deutschen Meisterschaft der U 20 teil. Obwohl sichtlich nervös, bot Bujdo über 60 Meter Hürden eine sehr ansprechende Leistung. Mit 8,28 Sekunden zog er ins Halbfinale ein, wo er mit 8,24 Sekunden seine persönliche Bestzeit einstellte und am Ende unter 27 Startern Platz zwölf belegte. "Damit können wir sehr zufrieden sein", erklärte Werders Sportwart Andrei Fabrizius, der die Bremer Athleten vor Ort betreut hat.

Zu diesen Athleten gehörte auch Emma Strauß, die als einzige aus dem Werder-Tross Erfahrung mit Starts bei nationalen Meisterschaften hatte. Genutzt hat es nicht wirklich. Strauß lief zwar über 60 Meter Hürden etwas schneller als in den Wochen zuvor, blieb aber in ihrem Vorlauf in 9,18 Sekunden eine Zehntelsekunde über ihrer Bestzeit und schied aus. Auch für 60-Meter-Sprinterin Tatjana Gerbrandt waren diese Titelkämpfe nach nur einem Lauf beendet. Die Bremerin hatte indes Pech, dass sie beim Start etwas gezuckt hatte und das Rennen abgebrochen wurde. Mit einer Verwarnung belastet startete Gerbrandt im zweiten Versuch etwas gehemmt. Mit 7,94 Sekunden blieb sie am Ende vier Hundertstel über ihrer Bestzeit. "Da war mehr drin", sagte Fabrizius. Das galt auch für die 4x200-Meter-Staffel der männlichen U 20 in der Besetzung Louis Okoduwa, Borna Bujdo, Pharell Okoduwa und Bastian Lanitz. Das Quartett bot läuferisch durchaus ansprechende Leistungen, patzte aber vor allem beim ersten Wechsel und ließ bei gestoppten 1:36,37 Minuten viel Zeit liegen.

Frank Büter