Letztes Update:
20230215101049

Bujdo und Lanitz holen in Hannover Gold

13:42
13.02.2023

Leichtathletik

Borna Bujdo (SV Werder) sorgte für die auffälligste Bremer Leistung bei den U20-Hallen-Landesmeisterschaften in Hannover, die gemeinsam mit Niedersachsen ausgetragen wurden. Borna Bujdo steigerte sich über 60 Meter Hürden auf 8,24 Sekunden und siegte ebenso wie Vereinskollege Bastian Lanitz, der im Stabhochsprung 4,40 Meter überflog. Beide Athleten waren auch Mitglied in Werders 4x200-Meter-Staffel, die Silber holte und sich für die deutschen Jugend-Meisterschaften Ende Februar in Dortmund qualifizierte. Borna Bujdo, 17 Jahre alt und gebürtig in Kroatien, hatte erst im Januar seine Einbürgerung in Deutschland erhalten und ist damit für die nationalen Meisterschaften startberechtigt. Eine enorme Steigerung gelang in Hannover auch Werders U16-Sprinterin Sofia Muche, die mit 8,08 Sekunden Zweite über 60 Meter wurde.

Olaf Dorow

Weserstars kassieren zwei weitere Niederlagen

12:05
13.02.2023

Eishockey

Wieder nichts: Sowohl bei der 4:12 (1:3, 2:4, 1:5)-Pleite beim Adendorfer EC als auch bei der 4:7 (1:0, 1:4, 2:3)-Heimniederlage gegen die Harzer Falken gab es für den Eishockey-Regionallisten Weserstars am Wochenende nichts zu holen. „Aber die Moral der Mannschaft ist aller Ehren wert“, fand Andreas Niewiera, Sportlicher Leiter des Tabellenvorletzten. Es waren erneut die Personalsorgen, die den Bremern neben den starken Gegnern zu schaffen machten. Als sich Max Kuzmin frühzeitig in Adendorf verletzte, fehlten bereits fünf Stammkräfte – und das war in der Summe einfach zu viel. Gleichwohl fanden die Weserstars gegen die Harzer Falken zu einer ordentlichen Leistung, lagen zwischenzeitlich sogar mit 2:0 vorn (24.) und stellten beim 4:5 noch einmal den Anschluss her (52.). „Das Spiel hätte mehr Zuschauer verdient gehabt“, meinte Niewiera angesichts der Minus-Kulisse von lediglich 100 Besuchern.

Stefan Freye

Sechs Pro-A-Klubs dürfen im BBL-Pokal mitmischen

11:56
13.02.2023

Basketball

Nach 14 Jahren Pause nehmen ab der kommenden Saison erstmals  wieder Teams der 2. Basketball-Bundesliga Pro A am BBL-Pokal teil. Diese Vereinbarung wurde während einer außerordentlichen Ligatagung getroffen und gilt zunächst für fünf Jahre. Am Wochenende 23./24. September 2023 wird es demnach im Pokal-Wettbewerb eine vorgeschaltete Runde mit zwei Lostöpfen geben. In Topf eins kommen die acht Erstligaklubs, die zum Abschluss der laufenden Spielzeit die Plätze neun bis 16 belegen. Topf zwei setzt sich aus den beiden Letztplatzierten der BBL und den ersten Sechs der Pro A zusammen. Bei der Auslosung haben die Teams der zweiten Gruppe Heimrecht. Die Sieger dieser acht Partien ziehen ins Achtelfinale ein, wo dann auch die BBL-Ligisten der Plätze eins bis acht dazustoßen. „Wir sind davon überzeugt, dass der Modus den Pokalwettbewerb aufwerten wird“, sagt BBL-Geschäftsführer Stefan Holz. „Beide Ligen rücken so in den nächsten Jahren weiter zusammen."

Frank Büter