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Wichtige Punkte für den BSV im Abstiegskampf

21:38
10.02.2023

Fußball

Das war eine richtig gute Antwort auf den verpatzten Re-Start in die Fußball-Regionalliga Nord: Knapp eine Woche nach der 0:4-Niederlage gegen den TSV Havelse sicherte sich der Bremer SV mit einem 2:0 (0:0) beim SSV Jeddeloh drei wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt.  In einer recht ereignisarmen ersten Halbzeit hatte es aus Bremer Sicht vor allem zwei positive Dinge zu vermelden gegeben: Zum einen stand die Defensive des Gastes bis auf wenige Ausnahmen ziemlich sicher. Weshalb Damian Schobert im BSV-Tor eigentlich zu keiner Zeit wirklich gefordert war, obwohl sich das Geschehen doch überwiegend in der eigenen Hälfte abgespielt hatte. Der Bremer SV tauchte zwar deutlich weniger vor dem Gehäuse des Gegners auf, verzeichnete aber die besten, weil einzigen Torchancen des ersten Durchgangs . Während der Gastgeber mehr oder weniger einfallslos agierte, sein optisches Übergewicht also so gar nicht zu nutzen vermochte, trat der Bremer SV in Halbzeit zwei schließlich effektiv auf. Das lag vor allem an Mats Kaiser. Der Mittelfeldspieler – zwischen 2018 und 2020 selbst noch für den SSV Jeddeloh aktiv – schnappte sich zu Beginn der Schlussphase den Ball im gegnerischen Strafraum, strebte energisch in Richtung Grundlinie und erzielte schließlich aus spitzem Winkel mit einem konsequenten Abschluss die Führung des Bremer SV.

Olaf Dorow

Trotz der Falck-Siege: Werder unterliegt Saarbrücken

21:34
10.02.2023

Tischtennis

Kirill Gerassimenko wehrte sich nach Kräften. Er ist stark in der Gegenwehr, fünf Tage zuvor hatte er in Mühlhausen zehn Matchbälle abgeschmettert und sein Match schließlich doch noch gewonnen. Im Duell mit dem deutschen Nationalspieler Patrick Franziska vom Favoriten 1. FC Saarbrücken legte Werders Bundesliga-Profi mit Volldampf los. Doch trotz einer Führung von 7:2 und trotz eines Satzballs musste Gerassimenko den ersten und auch die beiden folgenden Sätze abgeben. Werder verlor – vor gut gefüllten Tribünen in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle – das Spiel, das das Team noch einmal näher an die Play-off-Ränge gebracht hätte, mit 2.3.  Gerassimenko gegen Franziska, das war ein wenig die Auseinandersetzung, in der Saarbrückens Plan vollends aufging, und Werders nicht. Saarbrücken hatte auf Darko Jorgic verzichten müssen, der bei einem internationalen Turnier in Jordanien im Einsatz war. Und setzte Spitzenspieler Franziska auf Position drei, um den besten Spieler des Tabellenzweiten in einem eventuell notwendigen Doppel bringen zu können. Das Doppel wurde notwendig. Gemeinsam mit dem belgischen Meister Cedric Nuytinck wurde Patrick Franziska seiner Favoritenrolle auch hier gerecht. So half Werder schließlich auch nicht, dass Topspieler Mattias Falck erneut seine bestechende Form unter Beweis stellen konnte. Der Schwede ermöglichte mit seinen beiden Einzelsiegen Werder den Gang ins Doppel.

Olaf Dorow