Basketball
Die späte Aufholjagd endete abrupt. Nach einem zwischenzeitlich beängstigend wirkenden Leistungsabfall im dritten Viertel verloren die Eisbären Bremerhaven auch ihr zweites Heimspiel in Folge. Sie unterlagen den Dresden Titans mit 80:91 und rutschten in der Tabelle der 2. Basketball-Bundesliga Pro A auf den 13. Tabellenplatz ab. Dabei hatte der Abend in der Bremerhavener Stadthalle vor erneut knapp 1500 Zuschauern vielversprechend begonnen für die Eisbären. Viele Dreier saßen zunächst, viele Zwei-Punkte-Würfe beziehungsweise Abspiele jedoch klappten nicht, und zwar auf beiden Seiten. Während die Gäste allmählich an Sicherheit gewann, wurde die Fehlerquote der Gastgeber zunehmend größer. Im dritten Viertel lagen die Titans, die die letzten beiden Spiele gewonnen hatten, bald mit 16 Punkten in Front. Wie schon gegen Paderborn vier Tage zuvor setzten die Eisbären zu einer späten Aufholjagd an. Gegen Paderborn wurde daraus nur ein kurzes Zwischenhoch. Gegen Dresden blieb es länger spannnend. Gut vier Minuten vor Schluss glich Jarelle Reischel per Dreier zum 73:73 aus. Doch Dresden fing sich wieder – und zog davon.