Letztes Update:
20230105150428

Silvester Open enden mit Überraschungssieg

12:01
05.01.2023
Schach

Markus Lammers hat die Bremer Silvester-Open gewonnen. Mit einem Remis in der Schlussrunde gegen den zweifachen Turniersieger, Werders Bundesligaspieler, Nikolas Wachinger, sicherte sich der Hannoveraner den ersten Platz und das Preisgeld von 600 Euro. Dabei kam ihm zugute, dass der Titelverteidiger Collin Colbow vom SV Werder in der parallel ausgetragenen Partie nicht über ein Unentschieden hinauskam. Markus Lammers erzielte als einziger Spieler sechs von sieben möglichen Punkten und blieb dabei ohne Niederlage. Der Spieler des HSK Lister Turm ist damit der erste Nicht-Werderaner, der das Turnier gewinnen konnte. Sein Erfolg war von den wenigstens erwartet worden, da er mit einem Elo-Wert von 2297 lediglich der Neunte der Setzrangliste war. Das Turnier, das David Kardeous mit Unterstützung von Werder Bremen organisiert, fand in seiner sechsten Auflage diesmal im Dorint-City-Hotel statt. 120 Spieler, darunter Schachsportler aus Graz und Brüssel, hatten sich an die Bretter gesetzt.

Olaf Dorow

Eisbären unterliegen auch Dresden

20:55
03.01.2023

Basketball

Die späte Aufholjagd endete abrupt. Nach einem zwischenzeitlich beängstigend wirkenden Leistungsabfall im dritten Viertel verloren die Eisbären Bremerhaven auch ihr zweites Heimspiel in Folge. Sie unterlagen den Dresden Titans mit 80:91 und rutschten in der Tabelle der 2. Basketball-Bundesliga Pro A auf den 13. Tabellenplatz ab. Dabei hatte der Abend in der Bremerhavener Stadthalle vor erneut knapp 1500 Zuschauern vielversprechend begonnen für die Eisbären. Viele Dreier saßen zunächst, viele Zwei-Punkte-Würfe beziehungsweise Abspiele jedoch klappten nicht, und zwar auf beiden Seiten. Während die Gäste allmählich an Sicherheit gewann, wurde die Fehlerquote der Gastgeber zunehmend größer. Im dritten Viertel lagen die Titans, die die letzten beiden Spiele gewonnen hatten, bald mit 16 Punkten in Front. Wie schon gegen Paderborn vier Tage zuvor setzten die Eisbären zu einer späten Aufholjagd an. Gegen Paderborn wurde daraus nur ein kurzes Zwischenhoch. Gegen Dresden blieb es länger  spannnend. Gut vier Minuten vor Schluss glich Jarelle Reischel per Dreier zum 73:73 aus. Doch Dresden fing sich wieder – und zog davon.

Olaf Dorow