SportpolitikDie Sporthalle ist schon älter als 40 Jahre, der Umkleidetrakt ist noch ein Jahr älter. Auf 8,2 Millionen Euro hat die städtische Verwaltung die Kosten der Sanierung der Bezirkssportanlage (BSA) Hemelingen taxiert. Dazu gab es am Mittwoch gute Nachrichten aus Berlin. Aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen, Sport, Jugend und Kultur" wird die Sanierung der BSA mit sechs Millionen Euro gefördert. Der Bremer Anteil wird, da es sich um eine sogenannte gedeckte Sportanlage handelt, durch Immobilien Bremen getragen. Nach der Zusage vom Bund kann nun mit den Planungen begonnen werden. Wann der erste Spatenstich folgt, steht derzeit noch nicht fest.
"Ich freue mich, dass sich der Einsatz gelohnt hat", sagte Sarah Ryglewski, die Bundestagsabgeordnete der Bremer SPD und Staatsministerin beim Bundeskanzler. Endlich könne die alte Halle erneuert werden, auf die neben dem Schulsport Vereine wie der SV Hemelingen, die SG Bremen-Ost oder auch der Landessportbund (LSB) angewiesen seien. Bremens grüne Sportsenatorin Anja Stahmann sagte am Mittwoch: „Ich will, dass wir den Sportlerinnen und Sportlern auf unseren Bezirkssportanlagen angemessene Trainings- und Wettkampfbedingungen bieten können. Der Hallenneubau in Hemelingen ist darin ein wichtiger Baustein.“ Ryglewski wie Stahmann hoben auch den Beitrag zu Klimaschutz und besserer Energiebilanz hervor, der mit der Erneuerung einhergeht. Zudem soll der Neubau für Barrierefreiheit sorgen. Diese fehle bislang auf der BSA Hemelingen.
Olaf Dorow