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Frühere WM-Springerin wechselt zum SV Werder

13:19
05.12.2022

Leichtathletik

Stabhochspringerin Friedelinde Petershofen, WM-Starterin 2017, wechselt zum kommenden Jahr zum SV Werder. Die 27 Jahre alte Lehramtsstudentin trainiert zwar auch 2023 weiter beim Bundestrainer Stefan Ritter in Potsdam, ist aber – als gebürtige Oldenburgerin – ein großer Werderfan und fiebert auch regelmäßig bei den Spielen im Weserstadion mit. Sie ist befreundet mit der früheren deutschen U23-Meisterin Stina Seidler, die einst auch für Bremen startete und in Potsdam trainierte. Friedeline Petershofen stellte 2017 ihre Bestleistung von 4,55 Metern auf und wurde danach durch eine langwierige Verletzung zurückgeworfen. Erst in der abgelaufenen Saison wagte sie ein Comeback und übersprang 4,20 Meter.

Olaf Dorow

Buntentor kann den HSV nur kurz ärgern

19:13
04.12.2022

Fußball

Es gab keine Punkte, aber ein respektables Ergebnis kam schon heraus beim Heimspiel des ATS Buntentor gegen den Hamburger SV. „Wir haben kämpferisch gut dagegengehalten“, meinte Sven Gudegast nach der 1:2 (0:0)-Heimniederlage gegen den souveränen Spitzenreiter der Regionalliga Nord. Ganze drei Tore hatten die verlustpunktfreien HSV-Kickerinnen vor dem Duell auf dem Stadtwerder kassiert. Insofern war nach rund einer Stunde schon etwas Ungewöhnliches passiert: Mit einem direkt verwandelten Freistoß hatte Farina Meyer nämlich das 1:0 für den ATS besorgt (59.). Allerdings: Die Szene markierte auch die einzige echte Chance der Bremerinnen. Ansonsten spielte sich das Geschehen weitgehend in der Hälfte der Gastgeberinnen ab, und so kam der HSV letztlich völlig verdient zu den beiden Treffern von Larissa Mühlhaus (62., 78.). „Letztlich hat sich dann doch die Klasse des HSV durchgesetzt“, sagte Sven Gudegast. Sein Team befindet sich nun in der Winterpause, fortgesetzt wird die Saison erst Ende Februar.

Stefan Freye

Drittligist Horn unterliegt auch Cloppenburg

19:07
04.12.2022

Volleyball

Die Worte von Marcus Lentz klangen keineswegs nach Galgenhumor. "Es war besser als im letzten Spiel", sagte der Trainer des TV Eiche Horn nach dem 0:3 (24:26, 17:25, 24:26) seines Teams gegen den TV Cloppenburg. "Wir sind nun einmal im Umbruch", machte Lentz seiner jungen Garde auch nach der Niederlage gegen einen Abstiegskonkurrenten in der 3. Volleyball-Liga West der Frauen keinen Vorwurf. Nach dem ersten Rückrundenspiel setzen sich die Bremerinnen als Tabellenvorletzter unten allmählich fest, ohne jedoch die Hoffnung zu verlieren. Nach einer "Seuchenwoche", wie Lentz die vielen Trainingsausfälle wegen Erkältungen bezeichnete, lagen die Hornerinnen im ersten Satz lange in Führung, bevor sich der TVC in der Verlängerung behauptete. Darüber dachten die Gastgeberinnen im zweiten Durchgang wohl noch nach, bevor sie dem Gegner wieder ebenbürtig wurden, ohne jedoch dabei erfolgreich zu sein.

Jörg Niemeyer