Energiekrise
Bremen greift den Sportvereinen bei den Heizkosten unter die Arme. Aus dem Zehn-Millionen-Topf zur Überwindung der Energiekrise bekommen Vereine insgesamt 156.000 Euro, um eine drohende Zahlungsunfähigkeit im Jahr 2022 abzuwenden. Das hat die Sportdeputation beschlossen. Weitere 12.000 Euro wurden für die Bezirkssportanlagen bewilligt, wo laut Sportressort bereits jetzt Mehrkosten für Heizöl und Gas aufschlagen. Der Beschluss muss noch vom Haushalts- und Finanzausschuss gebilligt werden, bevor er wirksam wird.
„Auch wenn die Heizkostenabrechnungen in der Regel erst nach dem Winter ins Haus kommen, haben einige Vereine schon jetzt deutlich höhere Beschaffungskosten für Energie, die für sie eine existenzielle Bedrohung sind", sagte Staatsrat Jan Fries. Für diese Härtefälle seien die Finanzmittel 2022 gedacht. Insgesamt seien über 20 Anträge eingegangen, zwei hätten den Kritierien entsprochen. Für das Jahr 2023 seien noch keine Regelungen getroffen, es sollten zunächst die Regelungen auf Bundesebene abgewartet werden. Fries: „Ich gehe aber davon aus, dass wir auch auf Landesebene noch Hilfen organisieren müssen."