Letztes Update:
20221113171704

Eiche Horn unterliegt Bad Laer 0:3

17:17
13.11.2022

Volleyball

Sie haben erneut verloren, erneut mit 0:3. Marcus Lentz, der Trainer der Volleyballerinnen vom TV Eiche Horn, sah jedoch deutliche Unterschiede zwischen der Niederlage gegen Münster II eine Woche zuvor sowie jener am Sonntag gegen den SV Bad Laer. "Gegen Münster war es letzte Woche einfach ein rabenschwarzer Tag", sagte Marcus Lentz, "gegen Bad Laer haben wir das zumindest in zwei Sätzen recht offen gestalten können." Zwischenzeitlich lagen die Bremerinnen in diesem Drittliga-Duell auch mal vorne, ehe sie am Ende der Sätze dann doch jeweils ins Hintertreffen gerieten. So wurde es ein klares Endergebnis mit jeweils eher knappen Satzausgängen. Der Gegner aus der Nähe von Osnabrück gewann sie mit 25:21, 25:23 und 25:19.  "Die Mannschaft hat sich im Vergleich zur Vorwoche verbessern können", sagte der Eiche-Trainer. In der Annahme sei das junge Team allerdings noch zu instabil, sodass der Gast auch seine Punktrückstände immer wieder habe aufholen können. Die Eiche-Damen mussten dabei über weite Strecken auf ihre Kapitänin Dominice Steffen verzichten. Ihr hatten laut Lentz bereits im Spiel gegen Münster II Knieprobleme zu schaffen gemacht. Gegen Bad Laer musste sie nach wenigen Minuten vom Spielfeld gehen.

Olaf Dorow

Gerassimenko punktet trotz großer Schmerzen

15:58
13.11.2022

Tischtennis

Es sah gut aus für Werders Tischtennis-Profi Kirill Gerassimenko. Er führte in seinem Spiel gegen den Mainzer Luka Mladenovic mit 1:0 nach Sätzen und 4:1 Punkten, er war auf dem besten Weg, in diesem Bundesliga-Duell Bremen mit 2:1 in Führung zu bringen. Dann knickte er bei einer Seitwärtsbewegung um und ging mit lautem Schrei zu Boden. Werders Teamarzt Thomas Milde und der Physiotherapeut Timo Grauerholz eilten zu Hilfe, Werder beantragte beim Schiedsgericht eine viertelstündige Pause, um Gerassimenko behandeln zu können. Gehandicapt durch eine Innenbandverletzung, wie später als Diagnose bekanntgegeben wurde, kehrte Gerassimenko an den Tisch zurück – und gewann unter großem Jubel der Zuschauer sein Spiel mit 3:1 nach Sätzen.  Damit wurde er zu Werders zweitem Matchwinner in diesem 3:1 gewonnenen Match gegen den 1. FSV Mainz 05. Gerassimenko spielte laut Teammanager Sascha Greber unter starken Schmerzen und hätte sich sogar bereiterklärt, auch noch im Doppel aufzulaufen, falls dies nötig gewesen wäre. Marcelo Aguirre habe wegen einer Coronaerkrankung nicht zur Verfügung gestanden. Das Doppel musste jedoch nicht mehr ausgetragen werden, Werder hatte bereits in den Einzeln die nötigen drei Punkte geholt. Das lag neben der Willensleistung von Kirill Gerassimenko am starken Auftritt von Spitzenspieler Mattias Falck. Der Schwede war nach Werders 2:3-Niederlage in Grünwettersbach nicht nach Hause geflogen, sondern in Bremen geblieben. Er gewann beide Spiele.

Olaf Dorow

Werder-Handballerinnen enttäuschen erneut

14:39
13.11.2022

Handball

Im Vorfeld hatte Werders Cheftrainer Robert Nijdam den aktuellen mit dem vorigen Gegner verglichen. Regensburg sei noch mal ein anderes Kaliber als Rödertal, so fiel das Urteil aus. Gegen Rödertal hatte Werder am Wochenende zuvor sein Heimspiel in der zweiten Handball-Bundesliga der Damen knapp verloren. Man sei sich nach einer gemeinsamen Analyse einig gewesen, dass es kein gutes Spiel gewesen sei, ließ sich Nijdam auf der vereinseigenen Homepage zitieren. Der Plan war klar: Sie wollten es eine Woche später besser machen. In Regensburg: wurde es jedoch nicht besser und fiel die Niederlage für die Bremer Handballerinnen deutlich höher aus. Sie verloren mit 29:34. Von Beginn an lagen die Gäste aus dem Norden hinten, stetig vergrößerte sich der Rückstand. Bereits nach knapp zehn Minuten führte der ESV Regensburg, der daheim noch ohne Punktverlust ist, mit fünf Toren Vorsprung. Zur Halbzeit stand es 17:11. Im zweiten Durchgang wuchs Werders Rückstand stetig. Beim 15:24 waren es neun Tore Abstand, gut sechs Minuten vor dem Ende betrug er acht Tore. Über den Ausgang konnte es schon lange keinen Zweifel mehr geben, der Rest blieb ein wenig Bremer Ergebniskosmetik.

Olaf Dorow