Letztes Update:
20221031133304

Niklas Dellke mit Topplatzierung bei WM in Utah

09:34
31.10.2022

Triathlon

Kalt war das Wasser, bergig die Rad- und Laufstrecke. "Die zweite Laufrunde war Sterben auf Raten", sagte Niklas Dellke. Der Bremer Triathlöwe hatte sich gemeinsam mit seinem Vereinskollegen Daniel Klosa für die sogenannte Ironman-WM 70.3 qualifiziert. In der spektakulären Landschaft von St. George, Utah galt es knapp zwei Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen zu bewältigen. Die beiden 26 Jahre alten Bremer, die in den Sommermonaten jeweils eine sehr lange Trainingspause hatten einlegen müssen, bestanden die Härteprüfung mit Bravour. "Ich bin absolut zufrieden", sagte Niklas Dellke, und auch sein Freund, mit dem er jetzt noch einen Urlaub im Westen Amerikas dranhängt, sagte irgendwann diesen Satz bei der Schilderung seines Rennens. Niklas Dellke war unter 353 Startern in seiner Altersklasse bis auf Rang 15 nach vorne gelaufen, er benötigte für die anspruchsvolle Strecke 4:08:49 Stunden. Insgesamt hatten sich vor den vielen Zuschauern mehr als 3500 Triathleten auf den Weg gemacht: Profis und Amateure wie die zwei Bremer. Nur 72 kamen schließlich eher ins Ziel als Niklas Dellke, der ohne den Trainingsausfall im Sommer womöglich noch weiter vorne gelandet wäre. Daniel Klosa war nach 4:25:36 Stunden im Ziel, er wurde 86. in seiner Altersklasse und 255. des Gesamtfeldes.

Olaf Dorow

26:27 - Werders Endspurt kommt zu spät

18:19
30.10.2022

Handball

14 Sekunden blieben Zeit, um den Rückstand doch noch aufzuholen. Elaine Rode hatte für die Werder-Handballerinnen zum 26:27 gegen den HC Rödertal getroffen. Doch die Zeit war zu knapp, die Aufholjagd in den letzten beiden Minuten dieses Zweitliga-Spiels brachte den Bremerinnen vor den rund 150 Zuschauern in der heimischen Klaus-Dieter-Fischer-Halle keinen Punkt mehr. Als die letzten 100 Sekunden angebrochen waren, lagen die Werderanerinnen noch mit 23:27 hinten. Denise Engelke, Chiara Thorn und schließlich Elaine Rode hatten im Eiltempo verkürzen können, ein wenigstens kleines Bremer Happy End folgte jedoch nicht mehr. Es blieb bei der 26:27-Niederlage gegen den Tabellennachbarn, der sich durch den Auswärtssieg weiter nach oben in der Tabelle schieben konnte. Von Beginn an war Werder einem Rückstand hinterhergelaufen und kam vor allem im Angriffsspiel nicht so recht in Fahrt. Erst kurz vor der Halbzeitpause ließ sich der bereits auf vier Tor angewachsene Rückstand auf die Gäste aus Sachsen verkürzen, auf 10:12. In der ersten Viertelstunde nach dem Seitenwechsel hatten die Bremerinnen ihre beste Phase. Am Ende dieser Viertelstunde stand es 18:18, fünf Minuten zuvor war Werder sogar mal in Führung gegangen. Es blieb die einzige Bremer Führung der Partie. Rödertal zog im Endspurt des Spiels auf und davon. Vor allem gegen die Würfe von Alicja Pekala fand der SV Werder kein geeignetes Gegenmittel.

Olaf Dorow