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20221026131035

Nur ein Punkt für Werder zum Bundesliga-Start

13:10
26.10.2022

Schach

Zum Auftakt der Bundesliga-Saison musste sich der SV Werder mit einem von vier zu vergebenden Matchpunkten zufrieden geben. Gegen den SV Mühlheim-Nord kam ein 4:4-Unentschieden heraus, tags darauf verloren die Bremer gegen die SG Solingen mit 3,5:4,5. Werder musste dabei auf die beiden ukrainischen Profis Kirill Shevchenko und Alexander Areshchenko verzichten. Gegen Mühlheim konnte lediglich Zbynew Hracek an Brett 6 seine Partie gewinnen, am Spitzenbrett verlor Luke McShane, alle anderen sechs spielten remis. Gegen Solingen gewann Mc Shane zwar, dafür unterlagen Romain Edouard und Vlastimil Babula. Ende November empfängt Werder zum Nachbarschaftsduell den SK Kirchweyhe, der gegen Mühlheim (3,5:4,5) und Solingen (1,5:6,5) verloren hatte.

Olaf Dorow

Lara Schulze Siebte bei U20-WM

10:13
26.10.2022

Schach

Die für den SV Werder Bremen startende Schachspielerin Lara Schulze sorgt auch international weiter für Furore: Bei der U 20-Weltmeisterschaft auf Sardinien erreichte die 20-Jährige mit 7,5 Punkten aus elf Spielrunden als beste von drei deutschen Starterinnen Platz sieben. "Mit dieser Top-Ten-Platzierung habe ich mein Ziel erreicht und meine letzte Junioren-WM erfolgreich abgeschlossen", sagte Schulze, die in der Hotelanlage in Cala Gonone vom aus Bremen kommenden Großmeister Dimitrij Kollars betreut wurde. "Er hat uns bei der Vorbereitung mit vielen guten Ideen und Varianten versorgt", erklärte die in Lehrte bei Hannover heimische Lara Schulze nach einem für sie "rundum gelungenen Erlebnis". Als nächster Höhepunkt steht für die amtierende U 20-Europameisterin im Dezember in Abu Dhabi die Weltmeisterschaft im Schnellschach an.


Frank Büter

Energiekrise: Bremer Politik hilft Vereinen und Verbänden

12:48
25.10.2022
Hilfe für Vereine

Auch wenn die genaue Höhe der Hilfe noch nicht feststeht: Der Bremer Senat wird den Sport finanziell unterstützen, besondere Härten aufgrund der Energiekrise abzufedern. Das hat Sportsenatorin Anja Stahmann (Grüne) den Vereinen und Verbänden in einem Schreiben mitgeteilt. Bis Ende November dieses Jahres haben Betroffene die Möglichkeit, ihre Anträge für das Jahr 2022 zu stellen. Das Unterstützungsangebot richte sich an Vereine und Verbände, die vereinseigene oder städtische Sporteinrichtungen bewirtschaften und im laufenden Jahr deutliche Kostensteigerungen tragen müssen. Hilfe sei möglich, so die Senatorin, wenn die nachweisbaren – nicht die geschätzten oder vermuteten – Mehrkosten im Jahr 2022 tatsächlich finanziert werden müssten und der Verein beziehungsweise Verband sie aus eigenen Mitteln nicht tragen könne.

„Ich darf Ihnen versichern, dass sich der Senat darum bemüht, finanzielle Härtefälle, so gut es geht, aufzufangen“, schreibt die Sportsenatorin und bittet um Verständnis, dass sie derzeit keine verbindliche Aussage zur Höhe der Unterstützungsleistung geben könne. Das Sportamt werde die eingehenden Meldungen zusammenstellen und an den Koordinierungsstab Gasmangel im Senat weiterleiten. Für das Jahr 2023 solle, so die Senatorin, die Unterstützung für Vereine und Verbände beraten werden, sobald die Bundesregierung ihre Maßnahmen zur Entlastung von Institutionen konkretisiert habe. Stahmann hat ihr Schreiben verbunden mit dem Appell, sorgsam mit den Ressourcen umzugehen und Energie so gut wie möglich einzusparen.

Jörg Niemeyer