Handball
Der Heber von der Linksaußenposition war seine Spezialität, „Bogenlampen-Willi“ wurde er deshalb genannt. Die Aktion wird immer mit Wilfried Lankenau verbunden sein: Die Handball-Szene trauert um den 26-maligen Bremer Nationalspieler, der am Montag nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist. Mit seinem Wechsel 1971 vom TV Arbergen zum TV Grambke veränderte Wilfried Lankenau die Handballwelt. Er stieg ein Jahr später mit dem TV Grambke in die Bundesliga auf, als Reaktion auf den Wechsel schlossen sich der TV Arbergen und TV Mahndorf am 7. März 1972 zur SG Bremen-Ost zusammen – der ersten Spielgemeinschaft Deutschlands. „Willi“ Lankenau spielte sechs Jahre in der Bundesliga, später kehrte er zur SG Bremen-Ost zurück und blieb dort bis zuletzt die „gute Seele“ auf der Bank des Landesligisten. Er wäre im Juli 73 Jahre geworden.