Segel-Bundesliga
Als Carsten Kemmling am Sonntagnachmittag die Segel zusammenrollte, war ihm die Enttäuschung anzumerken. "Wir können nicht zufrieden sein, das war schrecklich", sagte der Steuermann des Segel-Bundesligisten Wassersport-Verein Hemelingen. Als amtierender Deutscher Vizemeister und Champions-League-Teilnehmer war die Bremer Crew am Freitag zum Ligastart auf der Hamburger Außenalter angereist und trat nach elf Wettfahrten an drei Tagen als Tabellen-13. die Heimreise an. "Es ist von Anfang an Vieles schief gelaufen", sagte Kemmling. Weil ein Knoten nicht richtig saß, rutschte gleich im ersten Rennen das Großsegel runter – und die Hemelinger rutschten prompt von Platz eins auf Platz sechs. Das habe sich dann fortgesetzt, berichtete Kemmling. Man habe außerdem gemerkt, dass die Crew mit Kemmling, Daniel Labhart, Jens Tschentscher und dem eigens aus London eingeflogenen Sven Gauter mangels Training nicht richtig eingespielt gewesen sei. Weiter geht es mit dem zweiten Spieltag vom 15. bis 17. Juli in Kiel, "und dort wollen wir unser Ergebnis verbessern", betonte Kemmling. "Noch ist nichts verloren."