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Regiomeisterschaft mit acht Landesverbänden

12:52
07.04.2022

Rhythmische Sportgymnastik

 Für die Sportgymnastinnen der Leistungsklasse in den Jahrgängen 2008 bis 2012 geht es an diesem Wochenende um begehrte Tickets. Am Bremer Bundesstützpunkt werden die Regionalmeisterschaften ausgetragen. Nach einem für jedes Starterfeld klar festgelegten Schlüssel berechtigt jeweils eine bestimmte Anzahl vorderer Plätze zur Teilnahme an den deutschen Jugendmeisterschaften Ende Mai in Schmiden. In einigen Jahrgängen wird es besonders hart, sich zu qualifizieren. Bei den 10-jährigen schaffen es nur neun von 23 Starterinnen nach Schmiden, bei den 11-Jährigen sind es sechs von 19, bei den 12-Jährigen  fünf von 13 Gymnastinnen. Gleich sieben weitere Landesverbände, unter anderem Westfalen, Mttelrhein oder Rheinhessen, sind am Wochenende in Bremen zu Gast.

In Bremen hatten sich zuletzt  alle vier 13- 15-jährigen Mädchen inklusive der Trainerin Birgit Passern mit Corona infiziert und mussten daheim bleiben, statt trainieren zu. Die jüngeren Jahrgänge konnten zwar trainieren, haben aber laut Trainerin Larissa Drygala durch die vielen ausgefallenen Trainings- und vor allem Wettkampfmöglichkeiten der vergangenen zwei Jahre teilweise noch beträchtlichen Nachholbedarf. Drygala hofft, dass von den 17 Bremer Athletinnen, die am Wochenende antreten wollen, zumindest Lea Neu, Daria Merkel, Anabel Nguyen (1860) und Lina Reiswich (Blumenthaler TV), die dem Bundeslader angehören, sich für die nationalen Titelkämpfe in Schmiden qualifizieren können.

Olaf Dorow

Werder-Ukrainer in Sicherheit, Ex-Werderaner Europameister

11:15
07.04.2022

Schach

Die beiden ukrainischen Werder-Spieler für die Schach-Bundesliga, Alexander Areshchenko und Kirill Shevchenko, sind unter der Woche bei den Europameisterschaften in Terme Catez, Slowenien gestartet. Mit einer Ausnahme-Genehmigung für Spitzensportler hatten sie die Ukraine verlassen dürfen. Langzeit-Werderaner Areshchenko lebt mit seiner Familie inzwischen im polnischen Katowice. Der erst 19-jährige Shevchenko, den Werder vor dieser Saison als neuen Spitzenspieler verpflichtet hatte, ist in Bayern untergekommen. "Unter dem Eindruck des Krieges in ihrem Land waren sie bei der EM weit von ihrem wahren Leistungsvermögen entfernt", sagte Oliver Höpfner, Vorsitzender der grün-weißen Schach-Abteilung, "das Wichtigste ist aber erst mal, dass sie in Sicherheit sind."


Im EM-Turnier wurde Alexander Areshchenko 37., Kirill Shevchenko kam auf Rang 59. Beide waren in der Setzliste auf Spitzenplätzen geführt worden. Werder-Talent Nikolas Wachinger, gesetzt als 174., schaffte unter den 316 Teilnehmern Rang 102. Eine besondere Bremer Note erhielt die EM durch den überraschenden Triumph von Matthias Blübaum. Er spielt in der Bundesliga aktuell für SF Deizisau und saß bis 2017 für den SV Werder am Brett. Zum ersten Mal in der EM-Historie wurde damit ein deutscher Spieler Europameister.

Für Werders Bundesliga-Team steht an diesem Wochenende in Augsburg der zweite Doppelspieltag auf dem Programm. Nach dem BCA Augsburg (Sonnabend) ist am Sonntag der USV TU Dresden der Gegner.

Olaf Dorow