Letztes Update:
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Lehes Nianga mit Fairness-Geste des Tages

17:03
03.04.2022

Bremen-Liga

Nach der frühen Führung durch David Miller (3. Minute) habe sein Team etwas die Spannung verloren, sagte der Leher Cotrainer Stephen Zander. Er vertrat den corona-erkrankten Dennis Ley. Durch Torge Wiedenroth (16. Minute) und Karim Jahjah (36. Minute) ging Vatan seinerseits in Führung, noch vor der Halbzeit glich Maximilian-Ludwig von Holten aus (37.). Im zweiten Durchgang habe Lehe ein klares Chancenplus herausgespielt, sagte Stephen Zander. Außenangreifer Christian Nianga bekam sogar einen Elfmeter zugesprochen – und lieferte die Fairness-Geste des Tages: Er gab zu, nicht gefoult worden zu sein, der Strafstoß wurde zurückgenommen. Kurz vor dem Ende der Begegnung verhinderte schließlich der Pfosten, dass der KSV Vatan zum Auswärtssieg gekommen wäre.

Olaf Dorow

Arsten scheitert am SAV-Keeper Dähne

18:30
02.04.2022

Bremen-Liga

Mit dem Glück, das Tüchtigen nachgesagt wird, hat die SG Aumund-Vegesack den TuS Komet Arsten mit 2:1 bezwungen und sich drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt erkämpft. Die Gäste ließen etliche Torchancen ungenutzt und scheiterten im entscheidenden Moment an SAV-Keeper Jan Niklas Dähne, der in der 72. Minute einen Foulelfmeter von Emir Basar parierte. Zu diesem Zeitpunkt führten die Vegesack durch Treffer von Marcel Burkevics (2.) und Alexander Schlobohm (57.) 2:0 und mussten nur noch das Gegentor von Ramazan Gülac hinnehmen (85.). TuS-Trainer Kevin Köhler bescheinigte seiner Elf dennoch eine starke Leistung, SAV-Coach Björn Krämer sprach von einem schwer erkämpften Sieg.

Olaf Dorow

Werder-Frauen siegen 28:24

19:03
02.04.2022

Handball

Robert Nijdam atmete nach dem 28:24 (19:12)-Heimsieg gegen die Kurpfalz Bären tief durch.  „Das war ein ganz wichtiger Sieg“, sagte der Handballtrainer des SV Werder Bremen. Seine Mannschaft vergrößerte damit in der 2. Frauen-Bundesliga den Abstand zum ersten Abstiegsplatz auf neun Pluspunkte. Dass die Gäste in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle mit fünffachem Ersatz angetretenen waren, ließ Nijdam nicht als Erfolgsargument gelten. „Was bitteschön müssen wir in dieser Saison nicht alles an personellen Rückschlägen hinnehmen“, entgegnete er und verwies auf das Hinspiel, in dem sein Team ohne Wechselspielerin in der zweiten Hälfte ein 28:28 erkämpfte.


Werder erwischte daheim mit 11:3 einen optimalen Start und überzeugte mit einer kampfstarken Abwehr sowie einem souveränen Angriff. „Nach der Pause sind wir zu hektisch geworden“, erklärte Nijdam, weshalb es beim 23:20-Zwischenstand noch einmal eng wurde (45.). Werders Torfrau Victoria Nigbur stärkte ihrem Team mit wichtigen Paraden den Rücken, näher ließen die Grün-Weißen den Erstliga-Absteiger nicht an sich heran. Werder: Trooster, Nigbur; Engel (7), Thomas (3), Otto (4), Becker (1), Engelke (7/1), Häberle (1), Funke, Thorn, Defayay (3), Steinhoff (2).

Olaf Dorow