Extremsport
Der Bremer Extremsportler Emin da Silva nimmt die nächste extreme Herausforderung ins Visier. Am 24. April will er beim Wien-Marathon einen Halbmarathon tanzend absolvieren, und zwar im Salsa-Tanzschritt. Er habe die laufenden Salsa-Schritte bisweilen ins Trainingsprogramm eingebaut, um die Rumpfmuskulatur geschmeidig zu halten – und das sukzessive ausgebaut, sagt der 49 Jahre alte Ultraläufer, der vor mehr als 30 Jahren aus der Türkei nach Deutschland gekommen ist. Weil er beim Salsa-Projekt quasi einen Schritt nach hinten, einen zur Seite und nur einen nach vorne macht, komme das Pensum einem ganzen Marathon über 42,195 Kilometer gleich. "Mein Ziel ist es, unter drei Stunden zu bleiben", sagt da Silva.
Leichtathletik
Zwei Wochen vor seinem geplanten Start bei den deutschen Marathon-Meisterschaften in Hannover hat sich Oliver Sebrantke vom LC Hansa Stuhr kurzfristig für einen Vorbereitungswettkampf über die 42,195 Kilometer lange Strecke entschieden. Gerade 46 Jahre alt geworden, gewann der siebenfache Sieger des Bremen-Marathons dabei den Springe-Deister-Marathon in einer Zeit von 2:45:28 Stunden. Eigentlich habe er eine Zeit um die drei Stunden ins Visier genommen, sich aber sehr gut gefühlt und deswegen ein höheres Tempo angeschlagen, sagte er. "Ich hoffe, dass die 2:45 nicht zu schnell waren und mein Körper sich jetzt schnell regeneriert", sagte er mit Blick auf das Meisterschaftsrennen in Hannover. Der Lauf in Springe hatte über eine neue Strecke mit einigen Höhenmetern geführt, Sebrantke ist damit jetzt der neue Halter des Streckenrekords.