Eishockey
Nach dem überraschenden 3:2-Sieg des Tabellenletzten aus Krefeld über München war der Druck für die Kölner Haie (KEC) im Abstiegskampf der Deutschen Eishockey Liga (DEL) vor der Partie bei den Fischtown Pinguins noch einmal gestiegen. Dem zeigten sich die Domstädter gewachsen und brachten den Favoriten in unerwartete Schwierigkeiten. Letztlich entführten die Gäste vor 2842 Zuschauern beim 2:4 (0:1, 0:1, 2:2) sogar alle drei Punkte. „Wir verlieren zu viele Pucks in der neutralen Zone oder beim Bully. Wir müssen unsere Intensität und den Fokus erhöhen. Wir müssen hungriger sein“, sagte der Bremerhavener Mittelstürmer Ziga Jeglic nach dem ersten Drittel. Doch das misslang den Pinguins.
Basketball
Im zweiten Viertel lief so gut wie nichts zusammen. Die Eisbären ließen in der Defense viel zu viel zu, fingen sich zu viele Foul-Strafpunkte ein und ließen den Gastgeber Tigers Tübingen davonziehen. Die Bremerhavener Basketballer hatten das Zweitliga-Spiel bis zu diesem Viertel offen halten können, aber nach ihm lagen sie mit 15 Punkten Rückstand hinten. Das konnten sie nicht mehr aufholen, sie verloren mit 74:87. Für das Ziel, in die Play-offs einzuziehen, ist damit ein weiterer Rückschlag hinzugekommen. Die Eisbären müssten dafür nach Abschluss der Hauptrunde unter die besten acht Teams kommen. Aktuell sind sie Elfter. Sechs Spiele bleiben ihnen noch.