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B-Team des Grün-Gold-Clubs steigt in die zweite Liga ab

12:51
03.03.2022

Tanzsport

Jetzt ist es offiziell: Einen Ersatztermin für das Ende Februar ausgefallene Bundesligaturnier der Lateinformationen wird es nicht geben. Die Saison endet also mit dem vierten Turnier am Sonnabend, 12. März in Ludwigsburg. Das A-Team des Grün-Gold-Clubs Bremen führt das Klassement nach drei Siegen souverän an. Die besten Chancen auf Platz zwei und damit auf die Qualifikation für die Europameisterschaft Ende Mai in Wien hat die TSG Bremerhaven. Klarheit gibt es derweil im Tabellenkeller. Nach dem Rückzug des TTC Bochum steht nun auch das Bremer B-Team als Absteiger fest. Die Formation von Trainer Angelo Adler hat nach wie vor mit den Auswirkungen von Corona zu kämpfen und wird auch in Ludwigsburg nicht antreten. "Das ist schade, weil wir vor der Saison viel Arbeit reingesteckt haben", sagt Adler. "Wir haben zuletzt aber kaum noch trainieren können und sind nicht mehr auf Turnierlevel."

Frank Büter

Eisbären ohne Reischel auf Auswärtsreise

12:16
03.03.2022

Basketball

Am Donnerstagvormittag haben sich die Eisbären Bremerhaven auf den Weg in den Süden gemacht. Dem Basketballteam steht ein Auswärtsdoppelpack mit Partien in Ehingen an diesem Freitag (19.30 Uhr) und in Tübingen am Sonntag (18 Uhr) bevor. Für den Tabellenzehnten der 2. Bundesliga Pro A sind es die ersten Partien nach der Trennung von Cheftrainer Michael Mai, gecoacht werden die Eisbären dabei übergangsweise von Allen Ray Smith. Der Assistenztrainer hat in den vergangenen Tagen die Trainingsintensität erhöht und versucht, neue Impulse zu setzen. Beim Schlusslicht Ehingen ist ein Sieg Pflicht, und auch in Tübingen müss ein Erfolg her, um die Play-off-Chance  zu wahren. Smith kann dabei auch auf Spielmacher Carrington Love und Ethan Alvano zurückgreifen; beide haben ihre Grippe auskuriert. Nicht dabei ist indes Jarelle Reischel: Der Flügelspieler hat Rückenprobleme und pausiert.

Frank Büter

Auch Werders Gegner lässt aus Protest Bretter frei

14:07
02.03.2022

Schach

Werders geplante Protestaktion zum Auftakt der Schach-Bundesliga stößt auf breite Zustimmung in der Szene. Um Russlands Invasion zu verurteilen und auf die bedrohliche Situation für die Menschen in der Ukraine aufmerksam zu machen, lässt Werder in den Spielen gegen Baden-Baden (Sonnabend) und Deizisau (Sonntag) zwei Bretter frei. Drei Werder-Spieler leben in der Ukraine, einer von ihnen in Kiew. Mittlerweile hat auch der Deutsche Meister Baden-Baden angekündigt, in Bremen diese zwei Bretter nicht zu besetzen. Das habe der Vereinsvorstand in Abstimmung mit dem Hauptsponsor einstimmig beschlossen. Damit solle die Solidarität mit der Aktion zum Ausdruck gebracht werden. Laut Oliver Höpfner, Werders Schach-Abteilungsleiter, gibt es beim Sonntagsgegner Deizisau ähnliche Überlegungen.


Die Deutsche Schachliga (DSL) hat inzwischen mitgeteilt: "Falls am 5./6. März  Bretter unbesetzt bleiben, wird dies nicht mit der Verhängung von Geldbußen geahndet." Dies habe der Vorstand einstimmig beschlossen, schreibt DSL-Präsident Markus Schäfer. Damit ist die Aussage von DSL-Turnierleiter Jürgen Kohlstädt zurückgenommen, der zuvor Geldstrafen angekündigt hatte.

Olaf Dorow