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Pinguins fehlt die Effektivität

21:12
22.02.2022

Eishockey

Die kleine Erfolgsserie ist gerissen: Nach acht Punkten aus den vergangenen drei Heimspielen mussten sich die Fischtown Pinguins in eigener Arena den Straubing Tigers mit 2:3 (1:0, 1:3, 0:0) geschlagen geben. 2635 Zuschauer sahen ein spannendes und zum Ende hin auch wildes Spiel zweier Play-off-Anwärter, in dem Bremerhaven die Effektivität im Abschluss fehlte. Durch die Niederlage ist das Team von Trainer Thomas Popiesch in der Tabelle der Deutschen Eishockey-Liga vom vierten auf den sechsten Platz abgerutscht. "Wir müssen einfach konsequenter sein", haderte Popiesch. "Wir haben viele Chancen kreiert, hatten sieben, acht Hochkaräter, schaffen es aber nicht, den Sack zuzumachen."

Jan Urbas brachte Bremerhaven nach Weitschuss von Vladimir Eminger früh in Führung (2.). In der Folge gab es viele weitere Chancen, aber noch keine weiteren Treffer. Pinguins-Torwart Brandon Maxwell zeigte sich ebenso auf dem Posten wie Straubings Goalie Tyler Parks. Die Tigers-Nachverpflichtung von den Belleville Senators aus der AHL hatte beim Debüt am Sonntag gegen Augsburg (4:7) noch schlecht ausgesehen, diesmal aber avancierte der 1,98-Metermann mit vielen Paraden sogar zum Matchwinner. Das zweite Drittel war gerade 38 Sekunden alt, da glich Michael Connolly zum 1:1 aus. Die Pinguins um Olympia-Rückkehrer Philipp Bruggisser zeigten sich indes nur kurz geschockt. Nach toller Vorarbeit von Miha Verlic vollendete Dietz zur erneuten Führung (26.). Jetzt ging es rauf und runter, der physische Einsatz wurde größer, die Intensität nahm zu. Niklas Andersen und Bruggisser vergaben das mögliche 3:1, dann glich Straubing durch Joshua Samanski zum 2:2 aus (32.) und ging nach Scheibenverlust von Ziga Jeglic durch Connollys zweiten Treffer sogar in Führung (39.). Trotz aller Bemühungen gelang Bremerhaven kein Tor mehr.

Frank Büter

Club zur Vahr wahrt Zweitliga-Chance im Hockey

16:43
21.02.2022

Hockey

Die Hockey-Damen des Clubs zur Vahr sind auf dem besten Weg, mit Minimalausbeute ihr Maximalziel in der Hallen-Regionalliga zu erreichen. Die Mannschaft von Trainer Dennis Ströder erfüllte ihre Pflicht mit einem 4:2 (3:1)-Erfolg beim Marienthaler THC. "Wir haben den ersten Schritt getan", sagte Ströder, der nach dem erst zweiten Saisonerfolg sehr zufrieden mit seinen Damen war. Eigentlich machten die Vahrerinnen sogar zwei Schritte: Sie vergrößerten als Tabellenvorletzter mit nunmehr sieben Punkten den Vorsprung vor dem Schlusslicht, dem 1. Kieler HTC, zwei Spieltage vor dem Saisonende auf sechs Zähler, sodass der einzige Abstiegsplatz in die Oberliga jetzt weit entfernt ist. Zugleich ist der CzV aber in Schlagweite zum Tabellensechsten Marienthaler THC (8 Punkte). Diese Platzierung reicht aus, um sich für die neu gegründete 2. Bundesliga zu qualifizieren. In Hamburg-Marienthal landeten die Bremerinnen einen sicheren Sieg. "Wir waren gut vorbereitet und haben es gut umgesetzt", lobte Ströder sein Team, das in der dreifachen Torschützin Katharina Bremer zum 1:0, 3:1 und 4:1 die auffälligste Spielerin in ihren Reihen hatte. Paula Preissner hatte zum 2:1 getroffen. Erst in der Schlussphase gelang den Gastgeberinnen das 2:4.

Jörg Niemeyer

Jugendteams des Bremer HC verpassen DM-Endrunde

11:53
21.02.2022

Hockey

Erstmals war der Bremer HC mit dem männlichen Nachwuchs in allen drei Altersklassen bei der nordostdeutschen Hallenhockey-Meisterschaft vertreten. "Das ist eine erfreuliche Entwicklung", sagte Cheftrainer Martin Schultze. Die Endrunden um die Deutsche Meisterschaft aber finden nun ohne Bremer Beteiligung statt. Während die U14 und die U16 jeweils auf dem geteilten siebten Rang landeten, durfte die U18 des BHC um Coach Santiago Arceo nach einem Sieg im zweiten Gruppenspiel zumindest an der Qualifikation schnuppern. Dank der Treffer von Paul Jenschke (3), Emil Kook, Niklas Tecklenburg und Tyl Heinemann wurde der TC Blau-Weiss mit 6:4 bezwungen. In der Endabrechnung belegten die Bremer damit Platz fünf.

Frank Büter