Letztes Update:
20220118111525

Positive Tests stoppen den ATSV Habenhausen

13:57
16.01.2022
Handball 3. Liga Männer

Rund 500 Meter, so lang ist der Weg vom Corona-Testzentrum am Wersestadion zur Sporthalle der Ahlener SG. Diese wenigen Gehminuten genügten, um für die Drittliga-Handballer des ATSV Habenhausen zu einem unüberwindbaren Hindernis zu werden: Ihr Auftritt in Ahlen wurde noch an Ort und Stelle abgesagt. „Wir hatten zwei positive Testfälle“, erklärte ATSV-Trainer Matthias Ruckh, ohne die Namen der Betroffenen zu nennen. Die obligatorischen Schnelltests vor der Abfahrt seien noch negativ gewesen, außerdem „hat keiner unserer Spieler Symptome gezeigt, alle sind geboostert“, fügte Ruckh hinzu.

Es folgte ein Telefonat mit der Spielleitenden Stelle, kurz danach traten die Blau-Weißen die Rückfahrt an. Jedoch ohne ihre beiden auffälligen Spieler, die sich noch in Ahlen einem PCR-Test unterzogen und per Privatwagen in die Heimat fuhren. Nichtsdestotrotz hatten sie auf der Hinfahrt rund zwei Stunden mit ihren Mitspielern im Bus gesessen. Da sowohl Ahlen als auch Habenhausen Anfang Februar spielfrei sind, wäre das ein möglicher Nachholtermin. Das Coronavirus hatte laut Ruckh auch die Ahlener SG beschäftigt: Sie vermeldete unter der Woche vier Positivfälle, das Ergebnis eines weiteren PCR-Tests steht bei ihr noch aus. (ELO)

Olaf Kowalzik

Werders Fehler gegen den Spitzenreiter

13:50
16.01.2022
Handball 2. Bundesliga Frauen

Ein Hingucker war das Heimspiel des SV Werder Bremen gegen Frisch Auf Göppingen nun wahrlich nicht, dazu leisteten sich beide Mannschaften in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen zu viele Fehler. Die Grün-Weißen schlugen aus der Schwäche des Spitzenreiters jedoch kein Kapital und zogen am Ende mit 20:29 (10:13) deutlich den Kürzeren.
„Wir hätten das Spiel enger gestalten können, dafür haben wir aber zu viel verworfen“, stellte Werders Trainer Robert Nijdam fest. Das galt vor allem für seine beiden Halbangreiferinnen Nina Engel und Lena Thomas, denen das Pech nur so an den Fingern klebte. Das Rückraumduo warf zusammen 14-mal auf das gegnerische Tor, es kam dabei aber nur auf insgesamt zwei Treffer.
Überhaupt zappelte die kleine Lederkugel lange Zeit sehr wenig in Netz, nach 16 Spielminuten führte der Bundesliga-Absteiger gerade einmal mit 6:3. Danach begann Werders stärkste Phase, die Denise Engelke mit ihrem Treffer zum 9:9 nutzte (25.). Es sollte der letzte Ausgleich in der Partie gewesen sein. Göppingen nutzte die Bremer Fehler nun konsequenter und setzte sich über 12:9 sicher auf 19:12 ab (39.). (ELO)

SV Werder Bremen: Nigbur, Hinrichs; Engel (1), Thomas (1), Otto, Becker (1), Engelke (5/3), Häberle (2), Gajewski (4), Funke (1), Defayay (5) Rode. 

Olaf Kowalzik