Handball 3. Liga Männer
Rund 500 Meter, so lang ist der Weg vom Corona-Testzentrum am Wersestadion zur Sporthalle der Ahlener SG. Diese wenigen Gehminuten genügten, um für die Drittliga-Handballer des ATSV Habenhausen zu einem unüberwindbaren Hindernis zu werden: Ihr Auftritt in Ahlen wurde noch an Ort und Stelle abgesagt. „Wir hatten zwei positive Testfälle“, erklärte ATSV-Trainer Matthias Ruckh, ohne die Namen der Betroffenen zu nennen. Die obligatorischen Schnelltests vor der Abfahrt seien noch negativ gewesen, außerdem „hat keiner unserer Spieler Symptome gezeigt, alle sind geboostert“, fügte Ruckh hinzu.
Es folgte ein Telefonat mit der Spielleitenden Stelle, kurz danach traten die Blau-Weißen die Rückfahrt an. Jedoch ohne ihre beiden auffälligen Spieler, die sich noch in Ahlen einem PCR-Test unterzogen und per Privatwagen in die Heimat fuhren. Nichtsdestotrotz hatten sie auf der Hinfahrt rund zwei Stunden mit ihren Mitspielern im Bus gesessen. Da sowohl Ahlen als auch Habenhausen Anfang Februar spielfrei sind, wäre das ein möglicher Nachholtermin. Das Coronavirus hatte laut Ruckh auch die Ahlener SG beschäftigt: Sie vermeldete unter der Woche vier Positivfälle, das Ergebnis eines weiteren PCR-Tests steht bei ihr noch aus. (ELO)