Hockey
Zur Halbzeit schien alles klar, zum Ende schien alles verloren, nicht nur das Spiel. "Könnte sein, dass das der Knockout für unser Saisonziel war", meinte Martin Schultze, Cheftrainer beim Bremer HC. Die Hockey-Frauen hatten das Spitzenspiel in der Regionalliga beim DHC Hannover mit 4:5 verloren. Wegen der ungewissen Corona-Lage ist ein Saisonabbruch im Januar nicht unwahrscheinlich. Dann wären die entscheidenden Punkte in Hannover geblieben, die den BHC-Damen zum Aufstieg fehlen. Das letzte Gegentor fiel am Sonnabend erst wenige Sekunden vor Schluss. Das Spiel war damit komplett gedreht. Nach den ersten beiden Vierteln hatte der BHC durch die Treffer von Lena Frerichs, Gesa Lubienski und Johanna Mühl noch souverän mit 3:0 geführt, selbst vor dem Schlussviertel sah es nach Laura Franks Treffer zum 4:2 nach einem sicheren Erfolg für die Gäste aus. "Dann haben wir jedoch das Spielen eingestellt und den DHC mit unseren Fehlern aufgebaut. Die Niederlage war nicht mal unverdient", kommentierte voller Enttäuschung Martin Schultze.