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20211212184118

Werder verlässt die Abstiegszone

18:41
12.12.2021

Handball

Die Handball-Frauen des SV Werder Bremen haben ihre Erfolgsserie in der 2. Bundesliga ausgebaut und blieben mit dem 27:19 (13:8)-Sieg beim HC Leipzig auch im dritten Spiel in Folge ungeschlagen. Dank der dabei eingespielten 5:1 Zähler haben die Grün-Weißen überdies erstmals seit sieben Wochen wieder die Abstiegszone verlassen und sind auf den zwölften Tabellenplatz vorgerückt. Im Bremer Tor hinterließ Victoria Nigbur mit ihrer gut 55-prozentigen Paradenquote einen starken Eindruck. Dafür gab es von Leipzig die Nominierung zur Spielerin des Spiels und als Belohnung eine Flasche Sekt. Davor ließ Werders Abwehr das Leipziger Kreisläuferspiel gar nicht erst zur Gefahr werden. Im Angriff machten sich wiederum beide Mannschaften mit vielen technischen Fehlern das Leben schwer. Werder kam damit besser zurecht und setzte sich dank vier Treffern in Folge von Nina Engel (2), Jenice Funke und Lena Thomas flott auf 6:2 ab (7.). Über 11:6, 18:11 und 26:15 wurden die Gastgeberinnen sicher auf Distanz gehalten.

SV Werder Bremen: Trooster, Nigbur; Engel (9), Thomas (5), Otto (2), Becker, Engelke (8/4), Häberle, Funke (1), Defayay, Rode (2), Steinhoff.

Olaf Kowalzik

Nichts zu holen für Habenhausen

15:29
12.12.2021

Handball

Fabian Rojahn hat in seiner Handball-Laufbahn schon viel erlebt. Er ist beim Drittligisten ATSV Habenhausen vor allem der Mann für die Stabilität in der Abwehr. Bei der 27:34-Niederlage beim Wilhelmshavener HV feierte der 36-Jährige aber eine Premiere: Er spielte im Angriff erstmals überhaupt am Kreis. Sein Trainer Matthias Ruckh hatte ihm dazu verholfen, weil der nach dem 12:18-Pausenrückstand unbedingt das Tempo verschärfen wollte. Ergo bot Ruckh in der Deckung mit Mirko Ahrens, Luc Schluroff und Hauke Marien drei schnelle Außenspielern auf, Rojahn stand wiederum anstelle des mit zwei Zeitstrafen belasteten Björn Wähmann in der Abwehrzentrale und ging im Angriff an den Kreis.
Ruckhs Vorhaben ging fast auf, denn der ATSV Habenhausen verkürzte bis auf 20:22 (42.). Für eine Wende ließen die Gäste jedoch zu viele Torchancen aus. „Wir haben gezeigt, dass wir den Spitzenreiter trotz unseres geschwächten Kaders mit einer Topleistung hätten bezwingen können“, trauerte Ruckh den vergebenen Chancen nach.

ATSV Habenhausen: Steffens (n.e.), Berdar, Sommerfeld; Ruthke (2), Heller, Fischer (1), B. Wähmann (3/2), Meier (1), L. Schluroff (6), Rojahn (1), Kragesteen (2), Marien (1), Hintke (6), Ahrens, Feller (4/2).

Olaf Kowalzik

Bremer HC bereit fürs Topspiel

15:15
12.12.2021

Hockey

Die Serie hält: Im fünften Spiel feierten die Hockeydamen des Bremer HC in der Regionalliga den fünften Sieg und verteidigten mit einem 8:1 (4:0)-Erfolg bei Hannover 78 die Tabellenführung vor dem punktgleichen DHC Hannover. Am nächsten Sonnabend kommt es nun in Hannover zum ersten Kräftemessen zwischen diesen beiden Topteams. BHC-Co-Trainer Stefan Freise sieht die Bremerinnen nach der Vorstellung bei 78 gut gewappnet für dieses Spitzenspiel. In der Defensive steht der BHC sicher, vorne stimmt die Effektivität. "Das war eine klare Sache", sagte Freise. Die Tore für den BHC, der am Freitagabend bereits im Einsatz war und das Bremer Stadtderby gegen den Club zur Vahr mit 14:2 gewonnen hatte, erzielten Lena Frerichs (3), Johanna Mühl (2), Gesa Lubienski (2) und Laura Frank.

Bremer HC: Bausch - Schulze, L. Frerichs, Hartmann, Lubienski, Albrecht, Steikowsky, Frank, Mühl, M. Frerichs, Bode

Frank Büter