Marathon
Mit erstaunlich viel Selbstkritik hat Oliver Sebrantke seine Leistung beim internationalen Zypern-Marathon in Larnaka bewertet. "Ich weiß, dass ich es besser kann, aber das war wohl einfach nicht mein Tag", sagte der siebenfache Sieger des Bremen-Marathons, der auch in diesem Jahr nach der großen Schleife durch Bremen wieder als Erster bei Start und Ziel am Bremer Rathaus angekommen war. Trotz starken Windes und diverser Höhenmeter war Sebrantke auf Zypern mit einer Zeit von 2:44:09 Stunden nur 13 Sekunden langsamer nach den 42,195 Kilometern als bei seinem Sieg in Bremen. Der 45-jährige IT-Spezialist gewann in seiner Altersklasse, wurde insgesamt aber mit rund 13 Minuten Rückstand auf den russischen Sieger "nur" Fünfter. "Ab Kilometer 30 bin ich total eingebrochen und habe mich gefühlt nur noch ins Ziel geschleppt", sagte Oliver Sebrantke. Es sei ein sehr hartes Rennen gewesen. Bereits nach 17 Kilometer habe für ihn an diesem Tag das Leiden begonnen.