Fußball
Das war wichtig, und es tat gut. Von einer „großen Erleichterung bei allen“, sprach Trainer Björn Dreyer nach dem 2:1-Erfolg der U17-Kicker des SV Werder beim FC Carl Zeiss Jena. Sein Team hatte zuvor drei Niederlagen in Folge kassiert und stand beim Schlusslicht der B-Junioren-Bundesliga unter Druck. Die größte Leistung der Bremer bestand demnach darin, der Herausforderung in Jena mit einem couragierten Auftritt zu begegnen. Das war nicht unbedingt gut anzusehen, aber es war effektiv. Nachdem Leon Opitz für Werder (41.) und Aulon Shoshaj (37.) für den Gastgeber getroffen hatten, avancierte Fin Tiedeken mit einem fulminanten Siegtreffer aus rund 25 Metern zum Matchwinner (41.). „Wenig Fußball, viele Punkte“, befand Dreyer nach rund 80 durchwachsenen Minuten.
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Die Erklärung für den 1:0 (0:0)-Auswärtssieg beim Nachwuchs des FC St. Pauli fiel Christian Brand recht leicht. „Wir hatten im entscheidenden Moment mehr Qualität vorm Tor“, meinte Werders Trainer zum dreifachen Punktgewinn seiner U19-Kicker. In einem ausgeglichenen Spiel unter schwierigen Bedingungen hatten sich die Teams über weite Strecken gegenseitig neutralisiert. Wenige Minuten nach der Pause war Werders Dominik Kasper allerdings das Tor des Tages gelungen (52.). Es sicherte bereits den fünften Sieg seiner Mannschaft in Folge, und so kletterten die Bremer auf den vierten Platz der A-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost. „Es war kein gutes Spiel, aber die Jungs haben das gut gemacht“, so Brand zum knappen, aber verdienten Erfolg.