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Dänemark lockert Corona-Beschränkungen

20:07
12.01.2022
Trotz vieler neuer Infektionen werden in Dänemark mehrere Corona-Beschränkungen gelockert. Zoos, Vergnügungsparks, Museen, Kunsthallen und andere Einrichtungen dürfen von Sonntag an wieder öffnen, ebenso wie Kinos und Theater mit einer Obergrenze bis zu 500 Besuchern. Dies kündigte die Regierung am Mittwochabend in Kopenhagen an. Vielerorts muss man aber per Corona-Pass vorzeigen, dass man geimpft oder genesen ist beziehungsweise negativ getestet wurde.

In dem Sechs-Millionen-Einwohner-Land wurden zuletzt mehrfach mehr als 20 000 Neuinfektionen pro Tag gezählt. Nach offiziellen Angaben macht die besonders ansteckende Omikron-Variante mittlerweile 96 Prozent aller neuen Infektionen aus. Gesundheitsminister Magnus Heunicke verwies jedoch darauf, dass die zwischenzeitlich steil gestiegene Kurve wieder abflache. Die Lage auf den Intensivstationen werde besonders genau beobachtet. Man habe die Lage dort im Griff.

Der Gesundheitsminister kündigte darüber hinaus an, dass besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen die Möglichkeit einer vierten Impfung gegeben werde. Fast 55 Prozent aller Menschen in Dänemark haben bereits eine Auffrischimpfung erhalten.

Jeff Wiltzius

Wochenbericht: Anzahl positiver Corona-Fälle stark angestiegen

19:20
12.01.2022
In der vergangenen Woche stieg die Zahl der positiven Corona-Fälle von 5.643 auf 10.680 stark an. Dies sei ein Plus von 89 Prozent, so die Santé in ihrem Wochenbericht am Mittwoch. Unter den insgesamt 10.680 nachgewiesenen Infektionen betrug die Inzidenzrate 1.990,26 pro 100.000 ungeimpfte Personen und 1.544,11 pro 100.000 Personen mit vollständiger Impfung.

In den Krankenhäusern erfolgten 49 Neuaufnahmen von Patienten auf der Normalpflegestation. Auf der Intensivstation blieb die Zahl der belegten Betten mit 20 unverändert. Das Durchschnittsalter der hospitalisierten Patienten stieg von 56 auf 57 Jahre. Bei den Krankenhauseinweisungen waren 27 von 49 Patienten auf der Normalstation nicht geimpft, während 13 von 20 Patienten auf der Intensivstation ohne Piks waren.

Die Zahl der PCR-Tests stieg indes von 23.014 auf 36.198. Dazu meldeten 1.510 Personen einen positiven Antigen-Schnelltest (in der Vorwoche waren es 151). 

Laut dem Wochenbericht gab es zudem vom 3. bis 9. Januar zwölf neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen betrug 77 Jahre.

Jeff Wiltzius