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Tausende protestieren in Tschechien gegen Corona-Impfpflicht

18:24
09.01.2022
Tausende Menschen sind am Wochenende in Tschechien gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße gegangen. In Prag protestierten am Sonntag rund 4000 Teilnehmer gegen eine Impfpflicht gegen Covid-19. Sie hielten Schilder hoch wie „Wir sind keine Versuchskaninchen“ und „Wir wollen einen Dialog“. Bereits am Samstag hatten sich rund 2000 Menschen in der zweitgrößten Stadt Brünn (Brno) zu einer Kundgebung versammelt.

Die ehemalige Regierung unter dem Multimilliardär Andrej Babis hatte eine Impfpflicht gegen Covid-19 für alle Menschen ab 60 Jahren und bestimmte Berufsgruppen beschlossen. Sie soll im März in Kraft treten. Das neue liberalkonservative Kabinett unter Ministerpräsident Petr Fiala hat noch nicht entschieden, ob es daran festhalten oder die Impfpflicht wieder abschaffen wird.

In Tschechien sind nach Angaben der EU-Gesundheitsbehörde ECDC 62,4 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig gegen Covid-19 grundimmunisiert. Das ist weniger als im EU-Durchschnitt. Knapp ein Viertel der Bevölkerung hat zusätzlich eine Auffrischimpfung erhalten. Innerhalb von sieben Tagen wurden nach aktuellen Zahlen 431 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner registriert. 

LW-Springer

Rund 5000 Menschen protestieren in Brüssel gegen Corona-Politik

17:25
09.01.2022
Rund 5000 Menschen haben in Brüssel gegen die Corona-Regeln demonstriert. Die Proteste richteten sich unter anderem gegen die Impfpflicht für das Gesundheitspersonal sowie die Verwendung des digitalen Covid-Zertifikats, das den Impfstatus oder einen negativen Corona-Test anzeigt, wie die Nachrichtenagentur Belga am Sonntag unter Berufung auf Polizeiangaben berichtete. Nach Angaben des Senders RTBF gab es mehrere Festnahmen, größtenteils blieb es jedoch friedlich.

Ende vergangenen Jahres waren Proteste in Brüssel mehrfach in Gewalt umgeschlagen. Im November lieferten sich etwa Randalierer Straßenschlachten mit den Sicherheitskräften, die ihrerseits Wasserwerfer und Tränengas einsetzten. 

LW-Springer

Griechenland verlangt PCR-Test oder Schnelltest vor Einreise

17:24
09.01.2022
Griechenland verlangt von diesem Montag an wegen Corona einen negativen PCR-Test oder Schnelltest vor Reiseantritt. Dies gilt für alle Reisenden ab fünf Jahren, die ab Montag, 6.00 Uhr Ortszeit, in Griechenland ankommen - und zwar unabhängig davon, ob sie geimpft sind oder nicht. Der negative PCR-Test darf zum Zeitpunkt der Ankunft höchstens 72 Stunden und der Schnelltest 24 Stunden alt sein. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 24. Januar. Dies teilte am Sonntag die Behörde für die Zivile Luftfahrt und die Landesgrenzen mit. Vor Antritt der Reise müssen sich Reisende nach Griechenland zudem weiterhin anmelden (https://travel.gov.gr).
In Griechenland waren sie Zahlen der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den vergangenen Tagen rasant gestiegen. Täglich werden im Land mit knapp elf Millionen Einwohnern gut 35 000 Neuinfektionen registriert. 

LW-Springer